Trampelpfadtage Eifel 2015

Trampelpfadtage Eifel 2015Trampelpfadtage in Monschau /Eifel 2015
von Klaus

Monschau muß in der Tat erstmal gefunden werden und wenn man dort ist muß man gleich auch noch eine veritable Burg erobern.  Hat man aber dann alle Herausforderungen über die drei Tage hinweg gemeistert, ist man garantiert wieder hergestellt. Ich kam also in der Eifel an, ausgelaugt und dünnheutig von der Arbeit, gereizt von den ganzen Schreckensmeldungen und überhaupt fühlte ich mich dick und unwohl in meiner Haut. Diagnose ganz eindeutig: Falsche Prioritäten und Trailmangel. Die Therapie verschrieben von Holger und Björn und Martin: Trampelpfadtage in der Heimat von Holger. Das Ergebnis: komplett neu getuned, viel Motivation und die Erkenntnis: ich muß endlich aufhören weniger zu laufen. OK, das mit dem Abnehmen hat nicht so ganz geklappt, im Gegenteil, Inas Verpflegungsstände und Holger’s Geheimtipps auf dem Weihnachtsmarkt mit Bratapfelshots und bestem Glühwein bewirkten irgendwie das Gegenteil. Egal, es hat so gut getan,  das Essen hat so geschmeckt und die Stimmung unter allen Tramplern war phantastisch.

Den Auftakt bildetet wie immer schon der Lupine Nachtlauf. Nicht- Lupinenläufer ( ja, die soll es noch geben) hätten sich ihre Funzeln sparen können, so hell erleuchtet war die Strecke durch die Lupinenläufer und dem herrlichen Vollmond. Mondschau in Monschau! Holger gab uns einen Vorgeschmack auf die zwei folgenden Tage mit einer 17 km Runde bei 550 Höhenmeter. Grandios, und wie wird das erst, wenn wir die Umgebung dazu auch noch sehen?

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Der zweite Tag begann wettertechnisch etwas nebulös, Petrus liess sich noch nicht in die Karten schauen. Das führte dazu, dass bei dem ersten Stop eine fulminante Kleiderwechselhektik ausbrach, Jacken, dicke Pullis in Rucksack und freilaufend der Sonne entgegen. Denn die kam mitunter und bescherte uns manch herrlichen Weitblick über das Rurtal mitsamt seinem torfhaltigem Wasser und den weit verstreuten Dörfern des Hohen Venn. Ina organisierte die Verpflegungspunkte und war wieder mit allerlei Köstlichkeiten zur Stelle. Einige der Teilnehmer haben zu viel davon genossen und fielen bei den gleich anschließenden uphills in einen Flow ohne “F”. Soll vorkommen, aber Trailrunner sind lernfähig und so wurde bei der 2. VP nunmal das dritte Stück Schokolade und das fünfte Stück Kuchen notgedrungen weggelassen. Holger erklärte auch artig einige Sehenswürdigkeiten, so dass der kulturelle Aspekt auch nicht zu kurz kam. Höhepunkt aber war sicherlich der gemeinsame Rundlauf in voller Schlammmontur am Samstag um 15 Uhr durch den pittoresken Weihnachtsmarkt. Wir wurden von den Touristen etwas merkwürdig bestaunt aber als sie entdeckten, dass wir ganz gewöhnlich Bratapfelshots und Glühwein tranken, wurden wir als Menschen ihresgleichen erkannt und die Stimmung entspannte sich. So wurden gute 34 km und 1100 Höhenmeter mit einigen shots runtergespült und der Aufstieg zur Burg konnte beginnen. Abendessen, erneuter Weihnachtsmarktbesuch und ein schöner gemeinsamer Abendplausch aller Teilnehmer rundete diesen perfekten Tag ab.

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Der dritte Tag war dann so richtig nach dem Geschmack der eifrigen Eifelläufer. Eine Begegnung mit den fünf Elementen, Wasser von oben, Wasser von unten, Wind von rechts, Wind von links und Matsch überall. Und Holger hatte extra dafür den wohl herrlichsten Matschtrail ausgesucht: kilometerlang Seite an Seite mit der Rur. Dieses Aufeinandertreffen der Trampelpfadläufer mit den Elementen ging nicht ganz spurlos an einigen Teilnehmern vorüber. Nicht nur, dass sämtliche Waschmaschinen heute Abend eine Gewerkschaft gründen werden um das Sonntagsarbeitsverbot auch für Maschinen von Trailrunnern durchzusetzen, sondern es wurde auch der sehr begehrte Maitre de Matsch an die  drei ausgezeichneten Pfützentrampler Antje, Hansi und Matt verliehen.

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Nach den drei aufregenden Trailtagen durch das Herz der Traileifel rezensiere ich Holger’s Wanderführer gerne blind. Ich bin mir sicher, dass ich es gar nicht zu lesen brauch, denn der Preview , den er uns gegeben hat, spricht für sich. Leider kann Holger auch gar nicht auf Lesereise gehen, sondern vielmehr müssen alle Trailbegeisterten in die Eifel (natürlich mit dem Buch in der Hand) und die wunderbaren Strecken selbst ablaufen.

Es war übrigens das Camp mit dem höchsten Mädelsanteil und das hat sich sehr positiv auf die Stimmung aller ausgewirkt, denn die Jungs waren sehr artig und zuvorkommend, na ja gut, sehen wir mal von ein paar Ausrutschern ab…..

Fazit: Trailrunner was willst du mehr. Freut euch auf die nächsten Trampelpfadtage und meldet euch früh an, denn so langsam entwickeln sie Kultstatus.

2017-03-24T07:28:45+02:0030.11.15|1 Comment

One Comment

  1. Gero 30/11/2015 at 12:37 - Reply

    Top Event und keiner gibt’s besser wieder als der Klaus!!! Mit euch allen gehe ich gerne direkt in die nächste Schlammschlacht. Bis spätestens im Taunus oder einem erneuten Treffen in der schönen Eifel.

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