Der The North Face Flight Race MT 7 bietet einiges an Platz für Sachen, die jeder Läufer so braucht, wenn er länger unterwegs ist. Für Leute ab einer Körperlänge von 1,75 m könnte der Rucksack aber leider zu kurz sein. Der Preis ist in Anbetracht des Volumens und der mitgelieferten Flasks in Ordnung.

Testbericht: The North Face Flight Race MT 7 Liter

Hersteller: The North Face
Modell:  Flight Race MT 7 Liter
Gewicht: 267 g
Volumen: 7 Liter
Größen: Einheitsgröße
UVP: 110,00 €
Testdauer: 5 Wochen
Tester: Steffi

Gut gemacht:

  • verschiedene Taschen zur Aufbewahrung
  • großes Hauptfach

Geht besser:

  • Hauptfach nur nutzbar, wenn man den Rucksack absetzt
  • für Männer zu klein

Nachhaltigkeit:
The North Face unterstützt die Nachhaltigkeit mit verschiedenen Ansätzen. So versuchen sie, weniger Chemikalien zu verwenden und arbeiten stets daran, bedenkliche Chemikalien auszutauschen. Sie haben auch mit den branchenführenden Experten von Bluesign Technologies zusammengearbeitet, um so ihre Webereien wasser- und energieeffizienter zu gestalten. Zudem verwenden sie recyceltes Kunststoff in ihren Polyestergeweben. Das führt dazu, dass sie weniger abhängig von fossilen Brennstoffen sind und das recycelte Polyester weniger negative Auswirkungen für die Umwelt darstellt. Außerdem bieten sie Naturschutz- und Outdoor-Organisationen wichtige Unterstützung in der Form von Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Wer noch mehr Einzelheiten wissen möchte, kann sich gerne unter https://www.thenorthface.de/innovation/sustainability.html informieren.

Kurze Beschreibung
The North Face beschreibt den Laufrucksack als praktischen Begleiter bis hin zur Ziellinie in einem Rennen. Er wurde auf maximalen Tragekomfort und Belüftung beim Laufen ausgelegt und verfügt über eine Auswahl an praktischen Taschen, die viel Platz für Energieriegel und alle wichtigen Kleinigkeiten bieten, die man für ein Rennen braucht. Dank den zwei Trinkflaschenhalterungen hat man unterwegs immer genügend Flüssigkeit dabei.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Der Rucksack kommt in einem angenehmen Blau (Farbe Turkish Sea) mit weißen und schwarzen Elementen zu Steffi. Alle Nähte, Ecken und Aufdrucke sind sauber verarbeitet und es riecht keinesfalls nach Plastik oder sonstigen unangenehmen Ausdünstungen. Die verwendeten Materialien (Nylon und Polyester) scheinen hochwertig und robust. Besonders auffällig sind die Riemen unter den Achseln zum Verkleinern der seitlichen Elemente. Zudem besitzt der Race MT 7 die obligatorische Pfeife auf der rechten Seite für den Notfall.

Passform und Tragekomfort
Der Flight Race MT 7 sitzt bei Steffi einwandfrei. Für Sebastian beispielsweise ist er leider zu kurz. Obwohl dieser ja in einer Einheitsgröße produziert wird. An den Körper anschmiegen lässt er sich mit zwei Riemen in Brustbereich und mit den Riemen unter den Achseln. Die Riemen im Brustbereich können individuell auf verschiedene Höhen versetzt werden. Beim tragen stört unserer Testerin allein nur die überstehenden Riemenenden im Brustbereich, diese haben, im Gegensatz zu den Achselriemen, keine Gummischlaufen zum verstauen.

Taschenkonzept und Details           
Es gibt Taschen aus dehnbarem Mesh für Energie-Gel am oberen Brustgurt, Halterungen aus Doppelstretch-Mesh für mitgelieferten 500-ml-Trinkflaschen sowie ein Hauptfach mit Reißverschluss und hängendem Reißverschluss-Staufach aus Mesh-Gewebe. Im Hauptfach befinden sich ebenfalls ein Fach aus Mesh für die Trinkblase (nicht enthalten), welche mittels zwei Klettverschlussriemen befestigt werden kann. Nutzt man dieses Fach nicht für die Trinkblase, hat man zusätzlich ein weiteres Fach zur Verfügung. Außerdem befindet sich außen ein mittleres Staufach aus dehnbarem Mesh für Sachen, die man schneller benötigt. Seitlich sind Staufächer ebenfalls aus dehnbaren Mesh angebracht. Eines dieser Staufächer ist mittels Reißverschluss gesichert. Hier hat locker ein Smartphone Platz.

Auf dem Trampelpfad
Am Anfang hatte Steffi wegen den Riemen unter den Achseln bedenken. Diese stören jedoch, wie auch alles andere, unter’m Laufen nicht. Einzig allein, wenn man die Brustriemen nicht zu macht, könnten die Achselriemen reiben. Der Rucksack lässt sich ordentlich an Steffis Körper anpassen. Packt man den Rucksack, hier vor allem das Hauptfach, aber nicht ganz voll, wackelt dieser beim Laufen gering im unteren Rückenbereich hin und her. Zudem kommt man leider während des Laufens nicht an das Hauptfach, dafür muss er abgesetzt werden. Daher sollten Sachen wie Jacke, Weste oder gegebenenfalls Handschuhe, welche man schneller mal benötigt, in das externe Fach gesteckt werden, denn dieses lässt sich gut erreichen. Die Softflask lassen sich einfach in die vorgesehenen Fächer verstauen und wieder herausholen. Flaschen kann man dort auch verstauen, sind aber dann zu starr und stören in der Bewegung. Ansonsten lässt sich erstaunlich viel in das Hauptfach packen. Hier fanden Regenjacke, Windjacke und die üblichen Wechselsachen für einen Ultra locker ihren Platz. Wichtigere Sachen wie Geldbörse, Autoschlüssel und Erst- Hilfe-Set fanden im kleinen Fach mit Reißverschluss und Schlüsselhalter ihren Raum. Wer viel schwitzt, sollte seine Sachen im Hauptfach zusätzlich in einen wasserfesten Sack verstauen. Denn nach längeren intensiven und schweißtreibenden Läufen, was ein Rennen ja sein darf, gelangt auch Schweiß ins Innere des Hauptfachs. Dort befanden sich nach längeren Läufen Wassertropfen. ; )

Fazit
Der The North Face Flight Race MT 7 bietet einiges an Platz für Sachen, die jeder Läufer so braucht, wenn er länger unterwegs ist. Für Leute ab einer Körperlänge von 1,75 m könnte der Rucksack aber leider zu kurz sein. Der Preis ist in Anbetracht des Volumens und der mitgelieferten Flasks in Ordnung.

2019-06-20T15:43:55+02:0020.06.19|0 Comments

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