Salomon S-LAB FELLCROSS 3

Hersteller: Salomon (http://www.salomon.com/de)
Modell: S-LAB FELLCROSS 3
Sprengung: 4 mm
Gewicht: 300 g (UK 9,5)
Damen- / Herrengröße: 36 – 48  (kein Unterschied zwischen Damen und Herren)
Testdauer: 150 km
Tester: Holger Lapp / Christian Cäsar

Kurze Beschreibung
Der neu gestylte und überarbeitete S-LAB FELLCROSS 3 von Salomon ist ein Schuh für den schmalen Fuß und für den Einsatz auf matschigen Trails gedacht.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Leicht, schmal und aggressiv sind Eigenschaften, die uns beim ersten Anblick einfallen. Die Verarbeitung ist gut. Die Verklebung der Sohle macht an einigen Stellen keinen guten Eindruck, hat aber bisher problemlos gehalten. Salomon-typisch gibt es wieder das “Quicklace™” Schnürsystem und dafür eine Schnürsenkeltasche. Die Farbkombination schwarz/rot ist gut gewählt.

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Passform und Schnürung:
Er passt wie eine Socke mit Profil. Holger ist in ihm direkt drei Stunden am Stück gelaufen ohne ein Problem. Der Schuh sitzt eng am Fuß, ohne aber dabei irgendwo zu drücken. Da der Schuh sehr schmal geschnitten ist, werden Läufer mit breiten Füßen sicherlich an diesem Schuh keine Freude haben. Die Schnürung hält den Schuh perfekt am Fuß, muss nicht nachgezogen werden und stört zu keinem Zeitpunkt. Auch wenn die Schnürung etwas zu lang ist, ist das Verstauen in die Schnürsenkeltasche problemlos möglich.

Laufeigenschaften:
Durch das geringe Gewicht, den niedrigen Stand (4 mm Sprengung) und die hohe Flexibilität des Fellcross 3 hat man immer das Bedürfnis, Vollgas geben zu müssen und zu wollen. Das Abrollverhalten ist gut und man hat eine direkte Rückmeldung vom Untergrund. Die Profilstollen drücken sich nur auf Asphaltpassagen leicht durch, aber kurze Passagen kann man damit trotzdem laufen.

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Dämpfung und Protektion:
Die Dämpfung fällt sehr minimal aus. Die Zehenbox bietet eine gute Protektion, ebenso die Sohle. Aber spitze Steine drücken sich leicht durch. Deshalb sollten die Trails auch nicht zu steinig sein.

Grip und Stabilität
Durch die groben Profilstollen punktet der Fellcross 3 besonders auf nassen und matschigen Wegen oder auf steilen Wiesen. Der Abstand der Stollen ist gut gewählt, so dass sich die Sohle nur zusetzt, wenn es zu lehmig wird. Auf nassem Gestein und Wurzeln stößt er schnell an seine Grenzen. Da fehlt den Stollen einfach die Fläche, um Grip auszuüben. Aber wie schon erwähnt, fühlt sich der Fellcross eher auf nassen Wiesen zu Hause. Der minimalistisch getrimmte Schuh bietet wenig Stabilität, Mittel- oder Vorfußläufer wird der wenige Fersenhalt aber nicht weiter stören.

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Fazit:
Der Name ist Programm…ein guter Schuh, wenn es schnell über schlammige und nicht all zu steinige Trails gehen soll. Diese dürfen dann gerne auch was länger sein. Wer dann noch normale oder schmale Füße hat, bekommt ein Schuh, der sich perfekt an den Fuß anschmiegt.

2017-03-24T07:30:06+02:0028.10.14|0 Comments

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