Testbericht: Osprey Duro 1.5

Auf die Duro-Reihe von Osprey darf man gespannt sein. Top-Verarbeitung, durchdachte Funktionalität und sehr guter Tragekomfort haben unserem Tester schon bei der 1,5-l-Version gefallen. Mit den 6- bzw. 15-l-Varianten dürfte der Einsatzbereich noch wesentlich größer sein.

Osprey Duro 1.5Testbericht: Osprey Duro 1.5

Hersteller: Osprey
Modell:  Duro 1.5
Gewicht: 310 g
Volumen: 1,5 l
Größen: S/M, M/L
UVP: 80 €
Testdauer: 5 Wochen
Tester: Christian R.

Kurze Beschreibung
Die Duro-Reihe umfasst drei Rucksäcke im Westen-Schnitt mit 15, 6 und 1,5 Litern, eine Hüfttasche und eine Trageoption fürs Handgelenk. Duros Westen-Schnitt Rucksäcke sind mit ihrem körpernahen und stabilen Sitz für hohen Komfort designt. Unser Tester durfte schon mal die 1,5-l-Version der in 2017 erscheinenden Reihe vorab testen.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Der Rucksack ist in bekannter Osprey-Qualität bestens verarbeitet. Kein unnötiger Schnickschnack, funktional und optisch ansprechend. Alles ist sauber vernäht, die verwendeten Materialien fühlen sich wertig an, nichts riecht nach Plastik. Das schwarz-neongrüne Design macht gerade in der dunklen Jahreszeit Sinn.

Passform und Tragekomfort
Der Osprey Duro ist in Westenform geschnitten und trägt sich somit sehr körpernah. Unser Tester hatte den Rucksack in Größe M/L, bei einer Körpergröße von 183 cm passte diese sehr gut. Die Träger sind weich und breit. Die komplette Innenseite besteht aus sehr angenehm zu tragendem 3D-Mesh. Angepasst wird der Rucksack über zwei höhen- und weitenverstellbare Brustgurte, die sich gut bedienen lassen, und zwei seitlichen Gurten zur Weitenanpassung.

Osprey Duro 1.5

Taschenkonzept und Details
Bei 1,5 l Fassungsvolumen halten sich die Verstaumöglichkeiten natürlich in Grenzen. Im Detail sind das:

  • Ein “großes” mit Reißverschluss verschließbares Hauptfach, in das sich beispielsweise eine Windjacke verstauen lässt. Prinzipiell kann hier auch eine Trinkblase untergebracht werden (nicht im Lieferumfang enthalten), dann ist allerdings das Volumen erschöpft.
  • Ein aufgesetztes Nebenfach (z. B. für Geldbeutel, Schlüssel), ebenfalls verschließbar
  • Zwei große Brusttaschen auf den Trägern, in denen beispielsweise Softflasks untergebracht werden können (im Lieferumfang enthalten)
  • Zwei aufgesetzte kleine Brusttaschen (Gels, Riegel)
  • Nochmals eine verschließbare flache Brusttasche (Handy)
  • Diverse Ösen und Schlaufen, mit denen man beispielsweise Stöcke befestigen kann.

Auf dem Trampelpfad
Schon nach wenigen Metern merkt man nicht mehr, dass man einen Rucksack auf den Schultern trägt. Gut, bei dem eher geringen Fassungsvermögen gibt es auch nicht viel, was wackeln könnte. Nichts stört, auch keine nervenden Raschelgeräusche. Die Brusttaschen sind hervorragend während des Laufens erreichbar. Um an das Haupt- bzw. Nebenfach auf dem Rücken zu kommen, muss man den Rucksack abnehmen. Um den Rucksack optimal zu nutzen, empfiehlt unser Tester Softflasks (anstatt einer Trinkblase).

Fazit
Auf die Duro-Reihe von Osprey darf man gespannt sein. Top-Verarbeitung, durchdachte Funktionalität und sehr guter Tragekomfort haben unserem Tester schon bei der 1,5-l-Version gefallen. Mit den 6- bzw. 15-l-Varianten dürfte der Einsatzbereich noch wesentlich größer sein.

2017-06-02T09:24:20+02:0015.02.17|1 Comment

One Comment

  1. Jacob 12/04/2017 at 19:59 - Reply

    Hab mir gerade den 6er bestellt – Bin sehr gespannt! 😀

Leave A Comment