Die Nathan Vapor Air 2.0 7L Hydration Weste bietet alles, was das Läuferherz begehrt. Sie ist gut einstellbar und mit ihrem Volumen lässt sich alles transportieren, was auf einem mittleren Lauf so gebraucht wird. Einzig die Öffnung der kleinen Tasche auf der Außenseite des Rucksacks ist zu klein geraten.

Testbericht: Nathan Vapor Air 2.0 7L 

Hersteller: Nathan
Modell Man:  Vapor Air 2.0 7L Hydration Pack
Modell Women: Vapor Airess 2.0 7L Hydration Pack 
Gewicht: 235 g ohne Trinkblase, 347 g mit Trinkblase
Volumen: 7 L
Größen: XS – M, L – XXXL (Men), XXS  -M, L – XXL (Women) 
UVP: 149,95€
Testdauer: 4 Wochen
Bilder: ©Nathan

Gut gemacht:

  • guter Sitz
  • wasserabweisende Handytasche

Geht besser:

  • zu viele Taschen
  • keine Signalpfeife

Nachhaltigkeit
Nathan Sports ist bestrebt, die unternehmerische Verantwortung in die Verwaltung ihrer Kerngeschäftsaktivitäten einzubetten. Sie beziehen soziales und ökologisches Denken in ihre Planung, Lieferkette und Geschäftstätigkeiten ein. Ebenso ermutigen sie ihre Mitarbeiter, sich ehrenamtlich bei Partnern in der Gemeinde zu engagieren. Weiterhin bemühen sie sich, ihr Fachwissen und ihre Kompetenzen mit diesen Wohltätigkeits- und Gemeinschaftsgruppen zu kombinieren, damit sie den Gemeinden, in denen sie tätig sind, einen zusätzlichen Nutzen bringen können. Ihr Ziel ist es, Menschen anzuziehen, die ebenso ihre Werte verkörpern. Nur indem man der Gemeinschaft etwas zurückzugeben versucht, kann eine starke, nachhaltige Wirkung aller gemeinsamen Bemühungen erzielt werden.

Kurze Beschreibung
Der Vapor Air und Airess für die Dame ist in puncto Passform und Funktion besonders flexibel und damit der perfekte Partner für anspruchsvolle Ausdauerläufer. Wobei die Damenvariante natürlich für die weiblichen Proportionen speziell angepasst ist. Das neue CinchFit-System sorgt für einzigartigen, deiner Körperform angepasstem Tragekomfort. Mit der 2-Liter Blase und dem 7-Liter-Volumen bist du auch für längere Rennen und Hikes bestens gerüstet.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Die Weste ist ziemlich leicht und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Alle Nähte, Schnellzugsysteme und Reißverschlüsse funktionieren einwandfrei. Das Material am Rücken fasst sich weich und angenehm an, der regenabweisende Stoff eher plastikartig. Die Schnellzugsysteme sind griffig und rutschen einem nicht so schnell durch die Finger. Vorne an der rechten Brustseite gibt es einen Magneten, der dafür sorgt, dass der Trinkschlauch von der Wasserblase nicht hin und her wackeln kann. Für die Frauen gibt es die Weste in Blue Jay/Blue Radiance oder in Black/Shadow Lime, für die Männer die getestete Version Black/Charcoal/Nuclear Yellow und Red Dahlia/Black. 

Passform und Tragekomfort
Da er Sebastian aufgrund der Größe nicht gepasst hat, hat Steffi den Testpart übernommen. Die Größe, obwohl für Männer bestimmt, lässt sich gut an ihre Silhouette anpassen. Dafür können an der Brust selber zwei Gurte eingestellt werden und für die Seiten gibt es in den wasserfesten Taschen einen Schlaufe, die gezogen wird (könnt ihr im Video sehen). Ist er richtig eingestellt, sollte er nicht mehr wackeln. Da es den Rucksack in verschiedenen Größen gibt, bitte unbedingt bei Männern Brustumfang und Frauen Brust- und Unterbrustumfang messen. Steffi hatte nach der Einstellung keine Problem, nichts hat eingeengt oder gerieben.

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Taschenkonzept und Details
Bei der Nathan Laufweste gibt es hinten ein wasserabweisendes Fach für die Wasserblase sowie einen Klettverschluss zur Fixierung Blase. Keine Angst, für Läufer, die lieber mit Flasks herumlaufen, es gibt auf der Vorderseite Taschen für Flasks mit einem Volumen bis 22oz, was ca. 650 ml entspricht. Die Taschen an der Brust können mit einem kleinen Klett verschlossen bzw. die Flask fixiert werden. Davor befindet sich jeweils eine weitere Tasche für Riegel, Gels etc. Das Handy kann hinter der Flaschentasche verstaut werden, zumal diese auch wasserabweisend ist. Gesichert wird sie mit einem Reißverschluss. Die zweite Reißverschlusstasche weiter oben war für das Handy unserer Testerin etwas zu klein. Hier passen aber Schlüssel und andere Kleinigkeiten rein. Für die Wechsel- bzw. zusätzlichen Sachen befindet sich auf der Rückseite eine Reißverschlusstasche. Für den schnellen Zugriff bietet die Weste aber auch die bekannte Kängurutasche, denn an die Reißverschlusstasche kommt man beim Laufen nicht heran. Für Stockliebhaber gibt es verschiedene Befestigungsgummis mit Schnellzugsystemen auf der Außenseite des Rückenteils (siehe Bilder) Auch an die Sichtbarkeit bei Dämmerung hat Nathan gedacht und verschiedene reflektierende Elemente am Rucksack verteilt. 
 
Auf dem Trampelpfad 
Einmal angepasst sitzt die Weste wie angegossen. Natürlich muss man ihn je nach Inhalt aber wieder neu anpassen. Steffi lief lieber mit einer Wasserblase, denn die Flasks haben ihr an der Brust zu viel herum gewackelt. Das Befestigen der Trinkblase ist einfach und auch der Schlauch kann problemlos über der Schulter durch die dafür vorgesehene Schlaufe geführt werden. Der Magnet hält zuverlässig und auch während des Laufens ist der Trinkschlauch daran gut festzumachen (auch ohne hinzuschauen). Wer den Schlauch jedoch auf der linken Schulter hat, muss leider ohne Magnet auskommen, denn gewechselt werden kann er nicht. An die Taschen auf der Brust kommt man leicht, auch die Kängurutasche ist gut zu erreichen. Die Kängurutasche ist übrigens die Schlauchtasche hinten am unteren Rücken. Lediglich an die Reißverschlusstasche rückseitig kommt man nur, wenn man die Weste auszieht. Die Befestigungsgummis für die Stöcke kann man ebenso gut erreichen und für Geübte ist es wahrscheinlich auch möglich, diese anzubringen bzw. abzunehmen, ohne die Weste abzunehmen. Die vielen Taschen fand Steffi leider etwas überflüssig, aber das ist bekanntlich Geschmackssache. Das atmungsaktive Meshmaterial am Rücken sowie an der Brustinnenseite sorgt dafür, dass es keine stauende Nässe gibt. Lediglich an den Flanken, also dem Übergang zwischen den beiden Bereichen, bildeten sich Wassertropfen, was aber erst beim Ausziehen auffiel. Die verstauten Sachen selber blieben ebenfalls im Rucksack trocken, auch ohne Drysack in der Kängurutasche. 

Im Rucksack, direkt am Rücken, befindet sich die Trinkblase, davor im Hauptfach ein kleiner Drysack für Wechselsachen (lange Hose und langes Shirt). Das Befüllen des Hauptfaches war etwas fummelig, da es sich hier um keine große Reißverschlussöffnung handelt. Nichtsdestotrotz kam hier auch ein kleines Erste-Hilfe-Set und die Rettungsdecke hinein. In der Kängurutasche bzw. Schlauchtasche wurden die Regenjacke sowie eine Windweste gesteckt. Essen zum Laufen und das Handy verpackte Steffi gewöhnlich in der Brusttasche. Halstuch und Stirnband wurden ebenfalls in die vielen Brusttaschen verstaut.

Fazit unserer Testerin
Die Nathan Vapor Air 2.0 7L Hydration Weste bietet alles, was das Läuferherz begehrt. Sie ist gut einstellbar und mit ihrem Volumen lässt sich alles transportieren, was auf einem mittleren Lauf so gebraucht wird. Einzig die Öffnung der kleinen Tasche auf der Außenseite des Rucksacks ist zu klein geraten.

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