Mizuno Wave Hayate

Hersteller: Mizuno (http://www.mizuno.eu/de/)
Modell: Wave Hayate
Sprengung: 8mm
Gewicht: 240 g (EU 42)
Damengröße: EU 37 – 42
Herrengröße: EU 40 – 47
Testdauer: 4 Wochen (ca. 100 km)
Tester: Andrea Löw und Björn Meurer

Produktbeschreibung:

Ein schneller und aggressiver Schuh für Wettkampf-Trail-Läufer und diejenigen, die nach einem federleichten Trailschuh suchen. Concave Wave und XtaticRide wurden entwickelt, um optimale Performance und Sicherheit auf jedem Gelände zu gewährleisten. Leicht und flach gibt der Hayate genug Support und lässt trotzdem die Freiheit, den Untergrund zu spüren.

Erster Eindruck und Verarbeitung:
Die Optik des Wave Hayate ist recht speziell und das Muster wirkt wie ein Stück Fleisch. Beim weiteren Anblick fällt die etwas billig wirkende Verarbeitung auf und dass der Wave Hayate sehr stark nach Plastik riecht.

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Passform und Schnürung:
Die Passform des Wave Hayate ist auf Sportlichkeit ausgelegt und sicherlich nicht auf Komfort. Für Leute mit zu breitem Vorfuß könnte es daher etwas eng werden. Angezogen und geschnürt sitzt er aber perfekt am Fuß. Die Schnürung geht in Ordnung, könnte aber im Mittelbereich mehr Halt geben. Den Schnürsenkeln wurde keine große Beachtung gewidmet und daher wohl welche vom Straßenmodell genommen. Sie fransen recht schnell aus und saugen sich zudem auch schnell mit Wasser voll. Auch mussten wir sie das ein oder andere mal nachschnüren.

Laufeigenschaften:
Hier merkt man, dass Mizuno schon länger Schuhe entwickelt. Der Wave Hayate ist direkt und rollt sehr dynamisch ab. Kurvereiche Trails auf trockenem Waldboden machten richtig Spaß und der Schuh will schnell gelaufen werden. Zur Sprengung gibt es leider keine Angaben, aber vom Gefühl her müsste diese zwischen 4 und 6 mm liegen.

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Dämpfung und Protektion:
Protektion gibt es beim Wave Hayate so gut wie keine. Der Zehenbereich ist zwar leicht verstärkt, aber als Protektion lassen wir das nicht durchgehen. Das gleiche gilt für die Dämpfung. Da der Wave Hayate eher zur Kategorie “ Racer “ gehört, gibt es kaum Dämpfung und das bisschen an Dämpfung, was er hat, fällt recht hart aus.

Grip und Stabilität:
Leider fällt der Grip des Wave Hayate im Feuchten und Nassen nicht besonders gut aus. Matsch und nasser Waldboden sind bis zu einem gewissen Grad noch laufbar, aber bei allem anderen wird es recht heikel. Der Grund dafür liegt in unseren Augen an der zu harten Gummimischung der Sohle. Hat man mit anderen Schuhen auf nassen Steinen oder Wurzeln noch ein bisschen Grip, rutscht man mit dem Wave Hayate sofort weg. Der Grenzbereich war somit schnell gefunden. Bei trockenen Bedingungen ist er aber eine sehr gute Alternative zu den bekannten Trailracern.

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Fazit:
Der Wave Hayate ist ein Schuh für kurze schnelle Trails bei trockenen Bedingungen. Wem die Optik gefällt, findet mit ihm einen Schuh der sich von der Masse abhebt. Für den Nachfolger würden wir uns aber eine weichere Gummimischung der Sohle wünschen und etwas mehr Schutz für die Zehen.

2017-03-24T07:30:13+02:0017.09.14|0 Comments

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