Testbericht: Ledlenser NEO10R

Die Ledlenser NEO10R ist mit einem Preis von knapp 100 Euro eine sehr gute Lampe, die für die meisten Trailrunner ausreichend ist und zusammen mit einem preiswerten Ersatzakku ist sie auch Ultra-tauglich.

Testbericht: Ledlenser NEO10R

Hersteller: Ledlenser
Modell: NEO10R
Gewicht: 179 g
Lumen: 600 lm
Leuchtdauer:  MAX 120 h – MIN 10 h
UVP: 99,90 €
Testdauer:  6 h am Stück
Tester: Holger

Gut gemacht:

  • Preis- / Leistungsverhältnis
  • Lichtqualität

Geht besser:

  • Lampenkopf Fokussierung ist etwas schwergängig
  • beim Einschalten auf niedrigster Stufe starten
Ledlenser NEO10R

Kurze Beschreibung
Die Stirnlampe Ledlenser NEO10R soll der perfekte Begleiter für uns Trailrunner sein.Fokussierbar und mit schwenkbarem Kopf lässt sie sich jeder Gegebenheit anpassen.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Die Ledlenser NEO10R kommt kompakt verpackt an und man muss sich wie bei jedem technischen Produkt erstmal einen Moment zeit nehmen, alles sortieren und zusammensetzten.
Was uns direkt auffällt, ist die große gewölbe Halterung für den Akku, am Hinterkopf. Zudem wurde auf ein Band, das über den Kopf verläuft, verzichtet. Dafür gibt es einen Brustgurt, mit dem man die Lampe auf der Brust befestigen kann. Alle Komponenten, so auch der Lampenkopf sind aus Kunststoff und machen einen gut verarbeiteten Eindruck. Der Akku sieht aus wie eine überdimensionale R6 Batterie und ist mit ca. 25 € als Ersatzteil zu haben.

Leuchtstufen und Akkulaufzeit
Die Lampe verfügt über 3 Leuchtstufen, die über die Taste am Lampenkopf gesteuert werden. Im leichtesten Modus soll die Lampe 120 h leuchten, in der höchsten Stufe 10 h. Wir sind bei unserem Nachtlauf über 6 h fast die ganze Zeit in der höchsten Stufe gelaufen. Am Ende hatte die Lampe noch eine Restlaufzeit von ca. 1 h im mittleren Modus.

Leuchtkraft und Lichtbild
Was uns und den anderen Teilnehmern des Nachtlaufes, die ebenfalls eine Testlampe hatten, besonders gut gefiel, war das Lichtbild. Dieses ist von der Farbe und der Ausleuchtung her super. Auch die 600 Lumen sind klasse und reichten uns. Klar könnte man an der einen oder anderen Passage im Downhill etwas mehr gebrauchen, aber das ist eher “nice to have”.
In den meisten Fällen reicht auf dem Trampelpfad die mittlere Stufe. Die niedrigste Stufe ist eher für das “gesehen werden” als dass es einem wirklich den Weg leuchtet.

Tragekomfort und Bedienung
Zum Befestigen am Kopf hat die Ledlenser NEO10R ein Stirnband und am Hinterkopf eine gewölbte Halterung, die der Kopfform nachempfunden ist. Zugegeben waren wir etwas skeptisch, ob das ohne ein Band über dem Kopf ausreicht. Ja, es reicht aus, auch muss man das Stirnband nicht all zu fest ziehen, damit die Lampe am Platz bleibt. Während unseres Nachtlaufs hat sie zu keinem Zeitpunkt gestört oder irgendwie gerieben. Die Bedienung geht super einfach. Ein-, Aus und Umschalten geschieht über den einzigen Knopf auf dem Lampenknopf ganz problemlos. Hier wäre es nur besser, wenn die Lampe beim Einschalten auf der niedrigsten und nicht der höchsten Stufe starten würde. Zusätzlich kann man den Lampenkopf in kleinen Stufen neigen. Was etwas schwergängig ist, ist das Verstellen des Lichtkegels. Das Drehen am Lampenkopf ist etwas zu schwergängig.

Fazit
Die Ledlenser NEO10R ist mit einem Preis von knapp 100 Euro eine sehr gute Lampe, die für die meisten Trailrunner ausreichend ist und zusammen mit einem preiswerten Ersatzakku ist sie auch Ultra-tauglich.

2018-09-06T06:43:23+02:0006.09.18|3 Comments

3 Comments

  1. […] 1x Ledlenser NEO10R (Hier unser Testbericht): […]

  2. Holger 18/10/2018 at 12:13 - Reply

    Hallo

    Ich habe das einmal gemacht aber ohne Rucksack. Funktioniert ganz gut. Je nach Oberteil rutscht es etwas

  3. Sonja 18/10/2018 at 11:01 - Reply

    Habt Ihr die Lampe auch mal mit dem Brustgurt genutzt? Mir scheinen Stirnlampen auf die obere Schliffkante meiner Brille und blenden dann und ich bin auf der Suche nach einer alternativen Befestigung am Körper. Denn meine Nathan Handlampe nervt auch nach kurzer Zeit.

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