Testbericht: Garmin Virb Ultra 30

Die Garmin Virb Ultra 30 ist in unseren Augen die beste Virb, die es bisher gab. Bedienung, Video- und Bildqualität und die super Verarbeitung sprechen absolut für sie.

Garmin Virb Ultra 30Testbericht: Garmin Virb Ultra 30

Hersteller: Garmin
Modell: Virb Ultra 30
Gewicht:  87,9 g mit Akku
Auflösung Foto: 12 MP und 8 MP
Auflösung Video: 4K/30fps; 2,7K/60fps; 1080p/120fps; 720p/240fps und 480p/300fps
Akkulaufzeit: 2:15h bei 1080p/30fps und 1:15h bei 4K/30fps
UVP: 429,99 €
Testdauer: 6 Wochen
Tester: Björn

Erster Eindruck und Verarbeitung
Mit der Virb Ultra 30 bringt GARMIN die 3. Generation ihrer Actioncamera auf den Markt. War die Optik der ersten Virb im Jahr 2014 noch etwas ungewohnt, hat sich die neue Virb Ultra 30 doch sehr dem “Platzhirschen” poPro angepasst. Auf den ersten Blick gefällt die Neue sehr gut und das nicht nur wegen der reduzierten Größe im Vergleich zu den beiden Vorgängermodellen. Die dritte Generation der Virb fühlt sich deutlich ausgereifter an, man könnte schon fast sagen, erwachsen. An der Verarbeitung gibt es nichts zu beanstanden, das verwendete Plastik fühlt sich hochwertig und robust an. Zum Speichern nutzt die Virb Ultra 30 eine microSDHC-Speicherkarten (nicht im Lieferumfang enthalten), für den Kauf stellt Garmin eine Liste empfohlener Karten bereit. Im Test war Björn’s Karte zu langsam, um in 4k aufzuzeichnen.

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Bedienung
Die Bedienung der Garmin Virb Ultra 30 ist kinderleicht und lässt sich über 3 Tasten und Touchscreen erledigen. Der helle LCD Touchscreen funktionierte im Test überaus gut und konnte überzeugen. Lediglich mit Handschuhen war die Bedienung nicht möglich. Über den Touchscreen kann man sämtliche Einstellungen an der Kamera vornehmen. Zum Filmen und Foto machen schiebt man einfach den Drehschalter um, und sofort ist die Virb im Aufnahmemodus. Über die One Touch Bedienung kann man während der Filmaufnahme Fotos machen, ohne dabei etwas verstellen zu müssen. Für Selfies oder Gruppenfotos verfügt die Virb Ultra 30 auch über eine Sprachsteuerung, diese wurde allerdings nicht getestet. Natürlich lässt sich die Kamera auch per App steuern und einstellen. Björn fand diese Art der Bedienung am praktischsten, wenn auch so der Akku vom Handy schneller leer wurde.

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Fotomodus
Fotos nimmt die Virb Ultra 30 mit max. 12 MP auf, alternativ kann man auf 8 MP reduzieren. Neben Einzelfotos kann man mit der Virb auch selbstverständlich Serienbilder aufnehmen. Die Anzahl der zu machenden Bilder lässt sich einstellen und auch die Art, wann die Kamera auslösen soll. Das ist besonders für Selbstaufnahmen auf dem Trail toll. Man kann z. B. eine Uhrzeit als Auslösezeit wählen oder eine Verzögerungszeit. Auch lässt sich die Intervalldauer zwischen den einzelnen Aufnahmen bestimmen. Im Zeitraffermodus kann man mit der Kamera eine Reihe von Fotos zu bestimmten Zeit- oder Distanzintervallen aufzunehmen. Wer sich durch den Automatikmodus zu eingeschränkt fühlt, kann bei der Virb Ultra 30 in einen Profimodus wechseln und Einstellungen wie ISO, Schärfe, Belichtung etc. selbst bestimmen.

Testfotos:

Garmin Virb Ultra 30 Garmin Virb Ultra 30

Garmin Virb Ultra 30 Garmin Virb Ultra 30

Videomodus
Videos nimmt die neue Virb in folgenden Formaten auf:

4K/30fps
2,7K/60fps
1080p/120fps
720p/240fps
480p/300fps

Um ein möglichst ruhiges Bild zu bekommen, besitzt die Virb Ultra 30 eine 3 Achsen-Bildstabilisierung. Beim Radfahren oder Snowboarden funktioniert das auch sehr gut und es wird ein angenehm ruhiges Bild erzeugt. Hält man die Kamera beim Laufen allerdings  in der Hand, sind die Bewegungen doch zu stark und die Stabilisierung schafft es nicht, diese auszugleichen. Mit der G-Metrix-Technologie kann man sich im Video Werte wie Kilometer, Höhenmeter, Strecke und vieles mehr einblenden lassen. Ein nettes Features, was wir im Testvideo allerdings ausgelassen haben. Zeitlupenaufnahmen zeichnet die neuen Virb mit bis zu 300 Frames pro Sekunden (Standardauflösung) oder 120 Frames pro Sekunde (mit einer Auflösung von 1080p) auf. Im Zeitraffermodus wird der aufgenommene Vorgang beim Abspielen im Vergleich zur Echtzeit schneller wiedergegeben (30 Frames pro Sekunde). Auch beim Videomodus lassen sich mit der Profieinstellung Werte wie ISO, Schärfe, Belichtung etc. selbst bestimmen.

Testvideo;

Auf dem Trampelpfad
Auf dem Trampelpfad konnte die neue Virb voll überzeugen. Gründe dafür sind die kompakte Größe, die einfache Bedienung und die Robustheit. Ohne das wasserdichte Gehäuse (mit diesem ist die Kamera bis 40 m wasserdicht) passt die Kamera in jede noch so kleine Tasche am Rucksack oder Jacke. Mit dem Gehäuse braucht sie zwar etwas mehr Platz, aber auch so sollte sie in jede Fronttasche eines Trailrucksackes passen. Die Bedienung der Kamera überzeugte auf dem Trampelpfad voll. Selbst auf rasanten Downhills kam Björn super damit zurecht. Dass eine Kamera mal runterfällt, gehört sicherlich dazu und selbst ohne Gehäuse verzieh die Virb den einen oder anderen Sturz.

Akkulaufzeit und Bildqualität
Die Aufnahmen der Virb Ultra 30 in 4K sind gestochen scharf und sehr farbtreu. Auch Fotos mit 12 MP konnten voll überzeugen und mit den zusätzlichen Profieinstellungen hat man hier eine gute Kamera. Im Test hatte Björn die Kamera bei Läufen vo 4 – 6 Stunden Dauer dabei und konnte in der Zeit ausreichend Fotos und Videoclips machen. Wem die Akkulaufzeit von 1:15 h im 4k-Modus zu wenig ist, dem empfehlen wir einen Zusatzakku für 24,99 €.

Fazit
Die Garmin Virb Ultra 30 ist in unseren Augen die beste Virb, die es bisher gab. Bedienung, Video- und Bildqualität und die super Verarbeitung sprechen absolut für sie.

2017-11-13T09:36:56+02:0017.01.17|0 Comments

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