Madeira Island Ultra Trail 2015 (MIUT)

Der MADEIRA ISLAND ULTRA TRAIL ist ein sehr herausfordernder, schwieriger Ultra Trail, der nicht unterschätzt werden darf. Die unzähligen Treppen und die extrem steilen, technischen Auf- und Abstiege verlangen der Muskulatur alles ab. Man sollte einen sportlichen Winter hinter sich haben, will man so früh im Jahr dieses „Monster“ in Angriff nehmen. Belohnt wird man jedoch mit einem unvergesslichen Abenteuer in einem wunderschönen, auffallend grünen Inselparadies mit traumhaften Trails und Eindrücken bzw. Ausblicken, die sich lange im Gedächtnis festsetzen und alle Anstrengung wert sind. Die Organisation ist fast perfekt, abgesehen vom Briefing und der Kontrolle der Ausrüstung.

Madeira Island Ultra Trail 115 – 2015 (MIUT) von Jürgen NüblingMadeira Island Ultra Trail

Der MIUT drängte sich bereits seit zwei Jahren immer wieder in meine Planungen, wurde bisher aber nicht wirklich berücksichtigt. Dies sollte sich als großer Fehler herausstellen. Auch 2015 verfolgte ich zunächst andere Ziele, welche ich jedoch, bedingt durch verschiedene Umstände, komplett neu definieren musste. Somit stand fest: Im April werde ich bei der mittlerweile 7. Austragung des MADEIRA ISLAND ULTRA TRAIL endgültig am Start stehen. Der besondere Reiz lag für mich einerseits darin, dass der MIUT mein erster Ultra Trail auf einer Insel werden sollte, andererseits, dass der Wettkampf zukünftig Teil der ULTRA TRAIL WORLD TOUR ist und ich bereits zwei Rennen der Serie gelaufen bin. Die vier vergebenen UTMB Punkte lassen zudem erahnen, wie hart das Finish erarbeitet werden muss. Der Wettbewerb beinhaltet drei Unterdistanzen, die ihre Läufe alle an der Strandpromenade von Machico im Ziel empfangen, jedoch an unterschiedlichen Punkten auf der Insel gestartet werden. Zwischen folgenden Distanzen können die Trailfans wählen: MIUT115 (6800+), ULTRA85 (4000m+), TRAIL40 (870m+) und TRAIL17 (90m+) Es ist wirklich für jeden etwas dabei und alle Strecken haben ihre ganz besonderen Reize, jedoch ist das Herzstück des Events der MIUT115. Es gilt, eine Strecke von 115 Km mit 6800 Hm in teilweise technisch sehr anspruchsvollem Gelände von Porto Moniz nach Machico in maximal 32 Stunden zu absolvieren. Das Zeitlimit wurde in den letzten Jahren stetig nach oben angepasst, was mich auf Grund der hohen Ausfallquote von bis zu 45 % bei früheren Austragungen nicht wunderte. Das Gelände ist sehr schwierig zu laufen, sofern man den Kampf mit der Strecke noch „laufen“ nennen mag, bzw. große Teile sind für den „normal sterblichen“ Trailrunner eigentlich nur marschierend zu bewältigen. Zu steil sind die vielen Anstiege sowie die darauffolgenden Downhills, die vom ersten Kilometer an alles daran setzen, des Läufers Muskulatur zu zermürben. Die für Madeira typischen Stein- und Holzstufen, welche sich großzügig und schier endlos über die gesamte Strecke verteilen, machen den Lauf nicht einfacher. An dieser Stelle sei die Verwendung von Stöcken empfohlen, welche die Belastung enorm verringern können.

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Mit diesem Wissen und einer gehörigen Portion Respekt vor dem Streckenprofil stiegen meine Freundin, die sich ebenfalls für die Königsdistanz entschied, und ich in den Flieger Richtung Madeira Island. Gebucht hatten wir im Hotel Dom Pedro Baia Club in Machico, was ich auf Grund der sehr kurzen Wege zum Eventgelände und Zielbereich nur empfehlen kann. Nach dem Finish ist der müde Körper dankbar um jeden eingesparten Meter bis ins herbeigesehnte Schlafgemach. Ein weiterer Vorteil: Der Shuttlebus zum Startgelände in Porto Moniz sollte direkt oberhalb des Parkdecks des Hotels die Teilnehmer aufnehmen. Der Komfort dieses 4 Sterne Hotels war mehr als ausreichend für unser Vorhaben, unser Zimmer war sehr gemütlich und ruhig. Beste Voraussetzung, um vor dem Start noch ein paar Stunden die nötige Ruhe zu finden.

Wir trafen irgendwann Mittwochnacht ein und hatten nach einem ausgiebigen Frühstück am Donnerstag genügend Zeit für die Vorbereitungen. Check in und Abholung der Startunterlagen waren von 15:00 – 21:00 Uhr möglich. Meinen ordnungsgemäß gepackten Laufrucksack hätte ich eigentlich im Hotel lassen können. Kontrolliert wurde die Pflichtausrüstung weder hier noch irgendwann später. Lediglich eine weiße Chipkarte, deren Sinn sich mir bis heute nicht so richtig erschloss, wurde an den Rucksack geheftet und vor Ausgabe des Starterpakets der Personalausweis kontrolliert. Ebenso wurde ein unterzeichneter Haftungsausschluss, das sogenannte „Statement of Liability“, verlangt sowie ein „Medical Form“, welches man aber auch im Vorfeld online ausfüllen konnte. Kurz gesagt bestätigte man damit seine physische und psychische Verfassung, um am Rennen teilnehmen zu können. Ein Arztbesuch war hierzu nicht notwendig. Das Starterpaket enthielt neben den üblichen Werbematerialien auch ein Event Shirt, das sich anscheinend großer Beliebtheit erfreute, da es bereits viele Athleten, die sich noch auf dem Gelände tummelten, voller Stolz trugen. Interessant, wenn auch etwas verwunderlich, war die Tatsache, dass man gebeten wurde, einen Fragebogen zum Event (Orga, Strecke, Gesamtpaket usw.) auszufüllen, einen Tag vor dem eigentlichen Start des Rennens. Zumindest mein Feedback wäre in einzelnen Punkten etwas anders ausgefallen, hätte ich hinterher bewertet. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was man sich davon erhofft.

Um 18:00 Uhr begann ein objektiv betrachtet relativ unnötiges Briefing. Völlig uninspiriert und emotionslos wurden einzelne Punkte der Ausschreibung nochmals aufgegriffen und mehr oder weniger informativ kommentiert. Das Briefing wurde auf Portugiesisch und Englisch abgehalten, jedoch hatte nicht nur ich das Gefühl, danach nicht wirklich „schlauer“ zu sein. So wurde eine Frage nach den zu erwartenden, detaillierten Wetterbedingungen nach einer kurzen Pause mit dem Satz kommentiert: „a little bit rainy but good conditions“.  Hier ist durchaus noch Luft nach oben.

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Die für 19:00 Uhr geplante, aber mit Verspätung begonnene Pasta Party entschädigte dann wieder fürs Durchhalten. Von Salaten bis Pasta oder Reis mit verschiedenen Soßen, Meeresfrüchten, gebratene Champignons usw. war für jeden etwas dabei. Ich wählte die Thunfischvariante. Niemand ging hungrig ins Bett. Auf Grund der zu bewältigenden Aufgabe zogen wir einen erholsamen Schlaf einer abendlichen „Party“ vor und verzichteten auch am Starttag auf letzte ausgiebige Inselwanderungen. Mit Spaziergängen im beschaulichen Machico, Essen und jeder Menge Ruhe sowie nochmals drei Stunden Nachmittagsschlaf verbrachten wir den Freitag, bevor wir um 21:30 Uhr in den Shuttlebus zum Start stiegen. Diese knapp über eine Stunde dauernde Fahrt war für mich eine der größeren Herausforderungen des Rennens. Voll bepackt, schwitzend im viel zu warmen Bus, der im steten Wechsel zwischen Beschleunigen und Bremsen um die unzähligen Kurven und durch Tunnel jagte, erduldete ich die „Reise“. Mit einem leichten Gefühl der Übelkeit war ich froh, endlich in Porto Moniz aussteigen zu können. Klischee hin oder her…die Südländer scheinen halt einfach über einen „wilderen“ Fahrstil zu verfügen.

In Porto Moniz angekommen war noch gut 01:20 Std. Zeit, bis das Läuferfeld dann endlich hinaus auf die „Reise“ quer über die Insel zurück nach Machico geschickt werden sollten. Leicht „fröstelnd“ verteilt auf dem Startgelände warteten die Teilnehmer auf den großen Moment. Die laute Musik in den Straßen, welche die Runner pushen sollte, sorgte wohl auch dafür, dass um diese Zeit noch keiner der Anwohner mit dem Gedanken spielte, ins Bett zu gehen. Ein letzter Toilettengang und noch mal der Gedanke an die Ausrüstung: Hatte man alles dabei, was man bis KM 60,9 brauchte? Denn dort wartete der vollgepackte Drop Bag. Wie kalt würde es in der Höhe werden? Hält das Wetter oder regnet es bereits in der ersten Nacht?

Dann endlich um 00:00 Uhr ertönte der langersehnte Startschuss und wir liefen los in die Nacht. Nach einer kurzen Schleife durch den Ort folgte sogleich der erste kürzere Anstieg mit abschließenden Downhill, ein erster Vorgeschmack auf das, was uns die nächsten maximal 32 Stunden erwartete: Ein ständiges Up and Down mit wenigen flachen Passagen. Hier wurde bereits deutlich, warum der Begriff „optimale Krafteinteilung“ im Vorfeld unter den Läufern so heftig diskutiert wurde.

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Kämpfte man auf den ersten Kilometern noch mit eher milden Temperaturen und einer unglaublichen Luftfeuchtigkeit, so wurde man in der Höhe bei CP1 in Fanal bei Km 16 auf knapp über 1100 m von kalten Winden und sehr widrigen Bedingungen überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so früh im Rennen bereits solch einen Appetit auf die heiße Hühnersuppe entwickeln würde, die von den Läufern an den Checkpoints dankend angenommen wurde. Neben all dem Obst, Nüssen, Keksen, Schokolade, Kuchen usw. war diese mit Abstand die begehrteste Verpflegung und angesichts der mittlerweile kalten Temperaturen auch sehr sinnvoll. Mit fortschreitender Stunde wurde es kälter, jedoch blieb es bis auf einen leichten Nieselregen relativ trocken. Ich konnte mich gar nicht so recht mit den Wetterbedingungen auseinandersetzen, da der Untergrund vollste Aufmerksamkeit erforderte. Auf einen sehr technischen, schwierigen Downhill Richtung „Chao da Ribeira“ folgte sogleich ein Mörderanstieg hinauf nach „Estanquinhos“. Ich hatte das Gefühl, kaum vom Fleck zu kommen, nicht auszudenken, was hier geboten wäre, würde es in Strömen regnen.

Irgendwann wurde es hell und der CP6 „Curral das Freiras“ bei Km 60,9 war in greifbarer Nähe. Hier konnte ich auf meinen Drop Bag zugreifen und mich mit der ein oder anderen „Spezialität“ verköstigen. Nach einem riesigen Teller Reis mit Bolognese und zwei Gels war ich froh, endlich in trockene Wechselkleidung schlüpfen zu können. Auch meine Salomon XT-SLAB 6 tauschte ich ein gegen den HOKA Mafate Speed, der mich etwas gelenkschonender über die 2. Streckenhälfte begleiten sollte. Ich verweilte eigentlich viel zu lange, was mich zwar im Nachhinein etwas ärgerte, jedoch in diesem Moment mit knapp 4400 Hm in den Beinen absolut notwendig war, da jetzt der zwar schönste, aber auch mit Abstand schwierigste Part des Rennens folgte: Der zehrende Aufstieg zu den höchsten Punkten der Strecke zum Pico Ruivo, dem höchsten Berg Madeiras  mit 1862 m und dem Pico do Arieiro mit 1818 m. Mittlerweile war bestes Wetter und strahlender Sonnenschein bei warmen vielleicht 22 – 25 Grad zur Mittagszeit, die mir jedoch angesichts des Aufstiegs um einiges  wärmer erschienen. Jetzt war der Punkt erreicht, an dem die Muskulatur der schwierigen ersten Streckenhälfte Tribut zollte. Der Lauf hatte bis hierher gehörig an Kraft gekostet, zäh und schwerfällig gestaltete sich nun der mühsame Aufstieg. Endlose Steinstufen waren zu bewältigen und je höher die Strecke führte, desto mehr gewann ich den Eindruck, ins Reich der Orks nach Mordor zu marschieren. Der immer wieder aufziehende Nebel sorgte für ein düsteres Szenario. Mit Erreichen der Gipfel boten sich dennoch unvergessliche Eindrücke. Blauer Himmel und eine atemberaubende Sicht von oben auf die jetzt unter uns liegende Wolkendecke ließ alle bisherige Anstrengung vergessen. Speziell der Streckenabschnitt zwischen den beiden Gipfeln zeigte sich sehr technisch und glänzte mit schwierigen, ausgesetzten Trails, einigen seilgesicherten Kletterpassagen sowie mehreren feuchten, dunkeln Tunneln, die zu passieren waren. Schwierig, aber wunderschön. Ein Trailparadies, wie man es sich wünscht. Freute ich mich beim Studium des Streckenprofils noch darauf, dass es von nun an überwiegend bergab ging, so verfluchte ich doch jetzt jeden Meter Gefälle. Meine Beine waren ausgelaugt und ich hatte das Gefühl, jeden Schritt abwärts ungedämpft in den Gelenken zu spüren. Aber irgendwie schaffte ich es, nach all dem Marschieren doch wieder zu laufen. Wir überquerten eine kahle, sehr alpine Hochebene, die mich unverzüglich an schönste Alpenpassagen beim TAR erinnerte. Landschaftlich war wirklich alles geboten: Exotische, dschungelartige Wälder, alpine Hochebenen, schroffe, steile Gebirgszüge und immer wieder die Levadas, die Bewässerungskanäle, die sich über die komplette Insel erstrecken. Wir durchliefen verschiedene Klimabereiche mit Sonne, Wind, Nebel, Regen, Wärme, Kälte…das volle Programm. Ein letzter Anstieg hoch zu CP11 bei „Poiso“ nach knapp 89 Km forderte nochmal alle Reserven und überzeugte mich, eine letzte Schale Hühnersuppe zu mir zu nehmen, bevor ich mich aufmachte, die letzten 25 Km Downhillstrecke mit nur noch wenigen kleinen Gegenanstiegen in Angriff zu nehmen. Da es bereits wieder dunkel war und ich mein ursprüngliches Zeitziel von +/- 24 Stunden längst verworfen hatte, wollte ich kein Risiko eingehen und auf keinen Fall das Finish gefährden. Eine halbe Stunde mehr oder weniger spielte wahrlich keine Rolle mehr. Die bisher gesammelten Eindrücke waren bombastisch und jeden Meter Anstrengung wert. Als ich beim letzten der 14 Checkpoints das Schild „Machico Finish 4,4 Km“ las, gab es kein Halten mehr. Ich wollte nur noch laufen, laufen, laufen. Und es lief überraschenderweise sehr gut. Der Zielmagnet zeigte Wirkung. Völlig im Rausch und mit der Gewissheit, diese „Monsterstrecke“ bezwungen zu haben, wurde ich dann doch etwas unvorsichtig, was in einem zum Glück harmlosen Sturz in eine der Levadas gipfelte. Das „Bad“ 2 km vorm Ziel ließ mich wieder zur Vernunft kommen und ich lief mit gebotener Vorsicht dem Zielbogen entgegen.

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Eine letzte Wiesenquerung brachte mich direkt auf die Straße Richtung Strandpromenade, an der die Ziellinie auf mich wartete. Tapfer harrte hier immer noch ein kleines, aber umso begeistertes Publikum aus, um jeden Finisher gebührend zu empfangen und die Leistung jedes einzelnen mit respektvollem Applaus zu honorieren. Nach 27:35:45 Std. hatte ich es geschafft, ich war im Ziel, wo mich meine Freundin bereits erwartete. Sie war leider bei CP3 ausgestiegen. Emotionen pur! Eine Mischung aus unendlichem Stolz, Freude und Müdigkeit machte sich breit und ich war einfach nur froh, gefinisht zu haben. Leider blieb dies knapp 100 anderen Athleten auf der Königsdistanz verwehrt. Was für ein „Brett“. Die so beliebte Urlaubsinsel wartete mit einer hammerharten Strecke auf, die viele erschöpfungsbedingte Ausfälle provozierte. Ich muss zugeben, dass ich den Lauf doch ein klein wenig unterschätzt hatte. Der MADEIRA ISLAND ULTRA TRAIL hat sich seinen Platz im Kalender der „Ultra Trail World Tour“ mehr als verdient.

Selten sah ich so viele Läufer auf der Strecke „leiden“.  Wie heftig diese Tortur für die Beine war, zeigte sich auch am Folgetag in der City. Überall sah man Läufer beim Versuch, trotz Schmerzen elegant durch die Gassen zu schlendern. Jedoch erinnerte das Ganze eher an eine Folge „The Walking Dead“, so steif staksend  waren die Bewegungen. Aber in ein paar Tagen sieht alles bereits wieder anders aus. Frei nach dem Motto: PAIN IS FOR THE MOMENT, GLORY IS FOREVER.

Madeira Island Ultra TrailFazit:
Der MADEIRA ISLAND ULTRA TRAIL ist ein sehr herausfordernder, schwieriger Ultra Trail, der nicht unterschätzt werden darf. Die unzähligen Treppen und die extrem steilen, technischen Auf- und Abstiege verlangen der Muskulatur alles ab. Man sollte einen sportlichen Winter hinter sich haben, will man so früh im Jahr dieses „Monster“ in Angriff nehmen. Belohnt wird man jedoch mit einem unvergesslichen Abenteuer in einem wunderschönen, auffallend grünen Inselparadies mit traumhaften Trails und Eindrücken bzw. Ausblicken, die sich lange im Gedächtnis festsetzen und alle Anstrengung wert sind. Die Organisation ist fast perfekt, abgesehen vom Briefing und der Kontrolle der Ausrüstung. Sämtliche Helfer an der Strecke und bei den Checkpoints sind auch nach Stunden in tiefster Nacht bei teilweise windiger Kälte stets freundlich und hilfsbereit und sorgen dafür, dass man sich während der ganzen Veranstaltung wirklich wohl und gut aufgehoben fühlt. Die Verpflegung an den insgesamt 14 CP´s ist vielfältig und reicht vollkommen aus und Nörgler, denen trotzdem was fehlt, trifft man schließlich bei jedem Rennen. Man sollte sich auf größere Temperaturschwankungen und rasch wechselnde Wetterbedingungen einstellen, um keine Überraschungen zu erleben. Wenn man sich dann noch damit abfindet, sehr langsam voranzukommen, da große Teile der Strecke marschierend zurückzulegen sind, steht einer gelungenen Abwechslung zu den sonst üblichen Alpentrails nichts mehr im Wege. Madeira Island Ultra Trail: Running through Paradise

2017-03-24T07:29:27+02:0006.05.15|1 Comment

One Comment

  1. Bernd 23/12/2015 at 13:16 - Reply

    toller Laufbericht Jürgen !!! Ich kann erahnen was du erlebt und geleistet hast – mein Respekt und die volle Hochachtung. Ich bin mal zwischen den beiden Gipfeln in ein heftiges Gewitter geraten und ich habe darmals gedacht ich muss auf den verfluchten Treppen sterben. Einer der schlimmsten Eindrücke meines Lebens, aber eine halb Stunde später war ich wieder im Paradies. Madeira ist total geil und unglaublich schön und extrem.

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