Besichtigung GORE RUNNING WEAR Experience Center

INTO THE ELEMENTS” Das ist der neue Slogan von Gore und dass dieser mehr als nur eine Werbebotschaft ist, davon konnten wir uns Vorort in Feldkirchen überzeugen. 

Besichtigung GORE RUNNING WEAR Experience Center

GORE RUNNING WEAR“INTO THE ELEMENTS”
Das ist der neue Slogan von Gore und dass dieser mehr als nur eine Werbebotschaft ist, davon konnten wir uns Vorort in Feldkirchen überzeugen. Für alle Beteiligten war eine solche Tour durch die “Heiligen Hallen” ein Premiere. Denn wir waren alle (bis auf Till von Sommerkind Trailrunning Tours) noch nie bei Gore und auch Gore selbst öffnete an diesem Tag seine Türen zum ersten Mal für Endverbraucher.

Nach einer Einführung in die Konzernstrukturen und Unternehmensphilosophie ging es auf eine Zeitreise zurück in die 80er Jahre und zu den Anfängen. Damals war Gore überzeugt von der Notwendigkeit einer Windjacke, doch traf in der Industrie zunächst auf keine offenen Ohren. Also wurde selbst produziert: das war die Geburtsstunde von GORE Bike Wear.

Man sieht sich auch noch heute als Vorreiter für neue Technologien im Outdoorbreich und arbeitet hart daran, diese Position zu halten. Fast schon ins Schwärmen kam dann der Produktmanager bei der Erläuterung zum  Entwicklungsprozess und Vorführung der neuen Kollektion. Hierbei wurde sogar mit italienischen Designern zusammengearbeitet.

Nach dem Mittagessen ging es in zwei Gruppen ins Labor. Bei der Fülle von Tests, welche die GORE-Membrane durchlaufen muss, bevor sie zur Produktion freigegeben wird, würde jedem Qualitätssicherer das Herz höher schlagen.  Hat der Stoff es zu einem fertigen Produkt geschafft, wird es im Regenturm und Windkanal den Elementen ausgesetzt.

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Den größten “Aha-Effekt” gab es wohl bei dem Thema Pflege. Demnach gilt:

  1. Man soll die Produkte mit GORE Tex Membrane regelmäßig waschen (ohne Weichspüler)
  2. ab und zu imprägnieren, aber besser Sprüh- als Waschimprägnierung
  3. und durch Bügeln (besser als Trockner) die Membran wieder aktivieren (mit Handtuch dazwischen).


Nach so viel Input musste der Kopf erstmal frei werden. Auch daran hatte GORE gedacht und lud die kleine Gruppe zur Hüttenübernachtung an den Spitzingsee ein. Mit ordentlich Lumen von Lupine ging es dann rund um den See, bevor dieser sehr aufschlussreiche Tag bei einem zünftigen Hüttenabend zu Ende ging

Der nächste Morgen begann für einen Teil der Gruppe noch im Dunkeln und führte auf den Brecherspitz, wo sie im eisigen Wind auf die Sonne warteten – oder war es ein Test, doch ohne Windstopper auszukommen? Das Warten hatte sich aber mehr als gelohnt und sie erlebten einen wunderschönen Sonnenaufgang.

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Nach dem gemeinsamen Frühstück auf der Hütte ging es auf zur langen Runde in unterschiedlichen Gruppen. Bei schönstem Sonnenschein kam so jeder auf seine Kosten und war am  Ende mehr als zufrieden und glücklich, dabei gewesen zu sein.

2017-03-24T07:28:49+00:00