Blog: Gefürchtete Blutsauger – Zecken

Gefürchtete Blutsauger: ZeckenZecken
Autor: Holger (update März 2018)

Sobald es warm wird, werden Zecken aktiv und beim Blutsaugen können sie verschiedene Krankheitserreger übertragen.

Zecken halten sich gern in hohem Gras oder in feuchtem Laub auf. Beim Hindurchgehen streift man sie zum Beispiel mit den Beinen ab und sie können sich dann an der Haut festsetzen. Beim Blutsaugen können sie vor allem die Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), einer speziellen Form der Hirnhautentzündung, und die Erreger der Lyme-Borreliose übertragen. Den Einen erwischen die kleinen Biester, den Anderen nicht.

Es gibt ja viele Tipps und Tricks und die Frage, ob man sich gegen FSME impfen lässt oder nicht, muss jeder selber wissen. Dabei sollte man aber bedenken, dass ein Risikogebiet erst nach einer gewissen Häufung von Fällen als solches ausgewiesen wird. (Quelle: Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung)

Unsere Erfahrung und Tipps:

  • Wenn ich vorhabe, nur auf breiten Waldwegen zu laufen, mach ich nichts.
  • Wenn ich vorhabe, auf schmalen Wegen zu laufen, wo ich Sträucher, Gräser usw. streifen werde:
    • creme ich meine Beine mit Kokosöl ein (gibt es als reines Produkt in der Drogerie). Autan und Co. geht auch, ist aber Chemie.
    • Das Tragen von Kompressionsstrümpfen /- stulpen hilft auch etwas, aber die Viecher kamen bei mir trotzdem schon die Beine hoch und saßen auf dem Oberschenkel
  • Ist man auf sehr schmalen und dicht bewachsenen Pfaden oder Wiesen unterwegs gewesen, sollte man sich danach genauesten absuchen und alle Kleidung waschen.
    • Kribbelt es irgendwo nicht kratzen, sondern erst mal schauen ob da nicht eine Zecke sitzt.
  • Zecken, die sich schon festgesetzt haben, mit einer Zeckenzange entfernen.
    • Zeckenzangen bekommt man am günstigsten im Tierbedarf.
    • Zecken ganz unten mit der Zange packen und herausziehen und nicht drehen
    • Stelle danach desinfizieren
    • Zecke töten. Achtung, die sind widerstandfähiger, als man denkt.
  • Die Einbissstelle die nächsten Tage beobachten. Wird sie großflächig rot, ab zum Arzt.
  • Sollte man an in den nächsten Tagen Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen haben, könnte das ein Hinweis auf eine Borrelien-Infektion sein. Also ab zum Arzt!

Weitere Informationen dazu gibt es vom Robert Koch Institut findet Ihr HIER.

2018-03-14T13:01:34+00:00