Wie regenerierst du?

Wir haben unser Teammitglieder mal gefragt, wie sie am liebsten und besten nach ihren Läufen regenerieren. Dieser Artikel hat keinen wissenschaftlichen Hintergrund, es sind Tipps vom Läufer für Läufer.

Lena03Lena:
Am liebsten regeneriere ich in der Sauna. Auch im Sommer versuche ich, zumindest einmal pro Woche zu gehen, da ich für mich einfach festgestellt habe, dass das meinen Beinen gut tut. Das Wechselspiel zwischen heiß und kalt empfinde ich einfach als total lockernd für die Muskulatur und vor allem der Gang ins Tauchbecken macht meine müden Beinchen schneller munter. Oft treffe ich mich direkt mit Freundinnen an der Sauna, um von dort zu unseren langen Läufen zu starte. So können wir ohne Umwege gleich zum Relaxen übergehen und frisch geduscht ist man auch gleich.

Bjoern02Björn:
Direkt nach einem langen und harten Traillauf gibt es erstmal ein alkoholfreies Weizen gefolgt von einem Eiweißshake. Wenn möglich, versuche ich dann, meine Beine in einer Eisbadewanne (alternativ auch ein Gebirgsbach, falls vorhanden) zu kühlen. In den letzen Jahren habe ich damit immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Ein bis zwei Stunden danach gehe ich meist locker spazieren und danach relaxen auf der Couch. Vorm zu Bett gehen oder am nächsten Morgen mach ich meist ein paar Übungen auf der Blackroll. Ernährungstechnisch bin ich leider kein gutes Vorbild, was die Regeneration angeht.

Holger

Holger:
Nach besonders “harten” Läufen, sehr schnell oder sehr lange, versuche ich, möglichst direkt danach ein eiweißreiches Getränk zu mir zu nehmen, z. B. selbst gemachte Bananenmilch mit Joghurt. Dann nehme ich ein kaltes Bad oder zumindest kühle ich die Beine unter der Dusche runter. Sauna funktioniert da noch besser, aber ist nur leider nicht immer möglich. Nach Tempointervallen tut es mir auch gut einfach, eine Dreiviertelstunde Rad zu fahren, dann aber ohne große Belastung.

Klaus: Klaus04
Eiweiß ist ein gutes Stichwort, allerdings benötigt der Körper eines Ausdauersportlers davon eine ganze Menge (ca. 2,5 Gramm pro 1 kg Gewicht pro Tag). Und meines Erachtens auch nicht erst nach dem Lauf, sondern schon vorher und während des Laufes. Ich pumpe mich regelmäßig vor längeren Läufen (über drei Stunden) mit Amino-Gemischen und Nüssen voll und bei Ultras nehme ich mir auch gerne Tabletten für unterwegs mit. In meiner mittlerweile siebenjährigen Erfahrung wurde mir regelmäßig beim Treppensteigen von meinen Beinen signalisiert, wenn ich bei harten Läufen vorher kein Eiweiß in hoher Dosierung zu mir genommen hatte. Ansonsten finde ich Salzbäder (oder irgendeinen Mineralien-Schnickschnack) ganz erholsam (mindestens 30 Minuten wirken lassen). Leider hat mir ein erfahrener Arzt mal erklärt, warum sämtliche Öle, Fette, Cremes und ähnliche Schmierereien auf die Muskeln so überhaupt gar nichts bringen, da die wenigsten Essenzen bis zum Muskel vordringen. Es ist lediglich das Einreiben, der Duft und das Gefühl danach, was uns guttut. Egal, ich benutze weiterhin das Zeugs und lese mit Genuss, welche wunderbaren Heilkräfte so ein Muskeltonikum verspricht. Allerdings schwört ein Ausnahmetrailrunner (weiß nicht mehr, welcher) auf Voltaren auf die Muskeln
vor dem Lauf. Und ich bilde mir ein, dass da was dran ist.

Manishe03Manishe:
Ich regeneriere am besten durch Schlaf. Ich trainiere im Moment viel und deshalb schlafe ich auch viel. Direkt nach dem Lauf esse ich gerne Joghurt / Quark / Ayran mit Obst und Haferflocken. Um die Muskeln zu lockern, setze ich mich nach harten Einheiten auf das Ergorad (mit wenig Wiederstand) und benutze regelmäßig die Blackroll. “Erhole dich vom Laufen nie durch Laufen” – habe ich mal gelernt. Das behalte ich mir auch immer im Hinterkopf. Deshalb gehe ich für die aktive Regenartion am liebsten schwimmen. Das belastet die Beine nicht und tut einfach gut.


Lisa
: lisa

Eine halbe Stunde sanftes Spinning nach einem Rennen empfinde ich als sehr hilfreich. Am besten ein paar Stunden verstreichen lassen und erst gegen Abend etwas radeln oder ein paar Dehnübungen einbauen. Ansonsten wende ich sehr gerne Wechselduschen an oder brause zumindest die Beine kalt ab.


Christian R.:

UnmittelChristian04bar nach einem (längeren) Lauf gibt’s fast immer ein alkoholfreies Weizen. Daneben setze ich mich besonders nach harten Einheiten am nächsten Tag ganz gern auf mein Ergometer. Belastung eher niedrig, aber hohe Trittfrequenz. Zum Standardprogramm gehört außerdem die Blackroll. Täglich absolviere ich damit ein etwa 15-minütiges (Gymnastik-)Programm.

2017-03-24T07:28:10+00:0020.04.2016|

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