Tourentipp: Spitzstein- SkitourTourentipp: Spitzstein- Skitour

Gipfel: Spitzstein 1596m
Art der Tour: Skitour
Höhenmeter: ca 850
Talort: Sachrang (Landkreis Rosenheim) – Wanderparkplatz “Schweibern”
Einkehr: Spitzsteinhaus, Altkaseralm (keine Hunde erlaubt)
Gebirge: Chiemgau
Tipp von: Lena

Ich stelle euch heute ein meiner Lieblingsberge als Skitour vor. Der Spitzstein ist zwar kein Geheimtipp und sommers wie winters beliebt, aber das hat auch seinen Grund. Hier findet man schöne Almwiesen und urige Hütten sowie einen grandiosen Rundumblick bereits während des Aufstiegs. Zudem ist er mit ca. 850 hm auch als Nachmittagstour gut durchführbar und auch für nicht so erfahrene Tourengeher machbar (eigenständige Tourenplanung mit Berücksichtigung des LLB natürlich trotzdem unerlässlich), da die Route eigentlich immer gespurt ist und die Hänge eher flach sind. Wer die Zeit hat, sollte auch unbedingt im Spitzsteinhaus einkehren – die Küche (tolle Suppen)  ist sehr gut und auch für Vegetarier wärmstens zu empfehlen.

Der AufstiegTourentipp: Spitzstein- Skitour
Man hält sich zu Beginn am Bach entlang und geht hier soweit, bis man zu einer freien Wiese kommt, bei der sich ein Hang rechts hinauf öffnet. Hier geht es hinauf in Richtung Zaun, der im Winter offen steht. Nun hält man sich entlang des Sommerweges, der sich rechts hinauf durch den Wald zieht. Auf diesem bleibt man, bis man wieder hinaus auf eine große Wiese kommt. Am Waldrand entlang zieht sich die Route nun hinauf in Richtung Spitzsteinhaus (1250 m, DAV-Haus, ganzjährig geöffnet). Man zielt jedoch nicht darauf zu (außer dies ist das finale Ziel der Tour), sondern hält sich deutlich weiter rechts und durchquert den vor einem liegenden Waldgürtel an einer schmalen Stelle. Nun öffnet sich der obere Bereich des Berges vor einem. Die nun etwas steilere Wiese geht man hinauf, bis man zum letzten Waldstück gelangt. Hier geht man auch meist rechts haltend, jedoch in sicherem Abstand zur Kante die letzten Höhenmeter zum Gipfelkreuz mit kleiner Kapelle. Der Wald endet kurz unterhalb des Gipfels und gibt einen guten Rundumblick in die Chiemgauer, das Inntal, das Kaisergebirge und auch die Steinberge frei.

Die Abfahrt
Den oberen Waldgürtel kann man entweder vom Gipfel aus direkt geradeaus durchfahren oder man hält sich entlang der Aufstiegsspur. Man fährt in der Regel direkt an den Almen und dem Spitzsteinhaus vorbei. Danach hält man rechts in Richtung “Stoanaalm” und fährt nicht den Hang, den man aufstieg. Man nutzt den Hang ganz rechts (beim mittleren Hang gibt es einen Durchschlupf beim Jägerstand) und kommt so nochmal an zwei Bauernhöfen vorbei, die an den freien Wiesen liegen. Ganz unten biegt man links ab in den Wald (schmal!) und überquert den Bach (hier muss man manchmal abschnallen). Nun geht es ein kleines Stück geradeaus, bevor man auf die Aufstiegsroute trifft, die man zum Ausgangspunkt zurück verfolgt.

2018-01-31T07:58:22+00:0031.01.2018|

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