Touren2018-12-06T13:41:00+00:00

Logo_Block_TourenDu willst Trailrunning gerne mal ausprobieren?
Du willst gerne neue Trails und Gegenden kennenlernen?
Du willst nicht immer alleine über die Trails rennen?

Dann sind vielleicht unsere geführten Touren genau das Richtige für dich. Seit 2012 bieten Holger, Björn und Lena geführte Trailrunning-Touren in ihren Heimatrevieren an, die nach und nach ausgebaut werden. Das Grundkonzept ist bei allen Touren identisch. Wir betreiben das Ganze nicht kommerziell, daher ist die Teilnahme auch kostenfrei. Jeder darf aber gerne eine Spende geben. Alle Einnahmen gehen an eine soziale Einrichtung.

Erklärung der Stufen:
Stufe 1 = ca. 8 – 14 km und etwa 250 Hm
Stufe 2 = ca. 14 – 17 km und etwa 500 Hm
Stufe 3 = ca. 17 – 25 km und etwa 800 Hm
(-) = Tendenz zur nächst leichteren Stufe
(+) = Tendenz zur nächst schwereren Stufe

Das Tempo in jeder Stufe richtet sich nach den nicht so schnellen. Daneben gibt es immer wieder spezielle Touren, wie Nachtläufe, Höhenmetertraining und kleinere Ultraläufe.

Aktuelle Termine

Eifel:

23.12.18 – Eifel – Platz für den Weihnachtsbraten -Lauf (stufe 3+)

Start9 Uhr an der Grundschule Obermaubach (Link zu Google Maps)
Strecke: 29 km mit 1.300 hm. Wir laufen so, dass wir nicht länger als 4,5h unterwegs sein werden.
Duschen: noch in Klärung
Verpflegung: Vor dem Lauf gibt es Innosnack. Nach dem Lauf Innosnack und Tee und Einkehr ins Café Flink
Guide: Holger

Anmeldung

12.01.19 – Eifel – Stufe 2 – Ideal für Einsteiger

Start9 Uhr Parkplatz Belgenbachtal (Konzen bei Monschau) (Link zu Google Maps)
Strecke: 12 km mit 300 hm. Wir richten uns nach den langsamsten und werden die Anstiege gehen.
Verpflegung: Vor und nach dem Lauf gibt es Innosnack und Tee.
Guide: Holger

Anmeldung


Ein paar Infos über Trailrunning

Was ist Trailrunning?

Trailrunning ist weder ein neuer Boom aus den USA, noch eine neue Sportart. Trailrunning ist Laufen abseits des Asphaltes, auf naturbefestigten Wanderwegen. Es beschert einem tolle Naturerlebnisse und unvergessliche Momente. Trailrunning erfordert erstmal ein wenig Überwindung, aber wenn man es einmal gemacht hat, kommt man nicht mehr davon los. Klar stellt man sich am Anfang diverse Fragen: ” was ist, wenn ich mich verlaufe” ” was, wenn der Weg nicht laufbar ist” ” was, wenn ein Bach den Weg kreuzt”. Aber genau diese Fragen machen den Reiz des Trailrunning aus.

Was bringt Trailrunning?

In aller erste Linie eine Menge Spaß und tolle Erlebinsse in der Natur. Zudem bringt es aber noch viel mehr:

Kraftausdauer: Die Kraftausdauer wird durch den ständig wechselnden Bergauf- und Bergablauf (Ober- und Unterschenkel) verbessert. Zusätzlich werden Bauch- und Rückenmuskulatur vermehrt beansprucht.
Schnelligkeit: Da das Tempo immer wieder angepasst wird, werden die schnell-kontrahierenden Muskelfasern geschult. Je besser diese geschult sind, je schneller kann man laufen.
Koordination: Die ständig wechselnden Untergründe und das Profil einer Strecke führen automatisch zu Tempo-, Schrittlängen- und Schrittfrequenzwechsel. Dadurch ist die Belastung der Sehnen und der Muskulatur sehr vielseitig und die Koordiantion wird gefördert.
Konzentration: Auf Trails und unbekannten Pfaden muss man ständig aufmerksam sein. Wo ist der Weg? Wo kann ich den Fuss aufsetzen? Sind Äste im Weg? All dies fördert die Konzentration und fordert ein schnelles Auffassungsvermögen.
Verletzungsrisiko senken: Beim Trailrunnng werden besonders die Fußgelenke gestärkt. Je stärker die Fußgelenke, desto geringer die Belastung für die Unterschenkel und somit auch ein geringeres Risiko für Schienbeinbeschwerden oder Knieverdrehungen. Aber Achtung, starke Fußgelenke hat man nicht von Anfang an.

Für wen ist Trailrunning geeignet?

Grundsätzlich ist Trailrunning für jeden etwas. Man sollte jedoch ein gewisses Maß an Abenteuerlust und eine Vorliebe für die Natur mitbringen. Gerade im Mittelgebrige, wo es ständig bergauf und bergab geht, ist eine gewisse Grundkondition absolut wichtig. Ist man bisher nur im flachen und auf Asphalt gelaufen, wird man schnell merken, welche Muskel noch so in einem schlummern.

Wie fange ich an?

Wie bei vielen anderen Sportarten auch sollte man auch beim Trailrunning langsam anfangen. Man muss bedenken, dass sich die Sehnen, Bänder und Gelenke erst langsam an die neuen Bewegungen gewöhnen müssen. Zu Beginn kann man über Wiesen oder Äcker laufen und sollte nicht gleich versuchen, den höchsten Berg zu erklimmen. Am Anfang ist weniger erstmal mehr und der Anteil an Trails sollte sich nach und nach steigern.

Hier noch ein paar Tipps:

  • Zeit statt Kilometer. Beim Trailrunning kommt es nicht auf die zurückgelegten Kilometer an. Ein anspruchsvoller Trail nimmt locker die doppelte Zeit in Anspruch, als die gleiche Strecke auf ebenem Asphalt.
  • Handy mitnehmen. Beim Trailrunning ist die Gefahr des Umknicken wesentlich höher als auf Asphalt und sollte es passieren, kann man so schnell Hilfe rufen.
  • Richtige Schuhe. Fürs Trailrunning macht es Sinn, sich spezielle Trailrunning-Schuhe zu kaufen. Mittlerweile hat fast jeder Hersteller diverse Paare auf dem Markt. Zum einen geben diese Schuhe einen besseren Halt, zum anderen ist das Profil speziell fürs Gelände gemacht. Außerdem gibt es wasserdichte Modelle, mit denen macht Schlamm richtig Spaß.
  • An Steigungen die Schrittlänge verkürzen und die Arme aktiv einsetzen.
  • An Gefällen den Fußbewusst aufsetzen und Augen offen halten. Die Umgebung immer bewusst wahrnehmen und den nächsten Schritt im Voraus planen. In der Bewegung schon die Hindernisse erkennen und einschätzen.
  • Bei längeren Läufen einen Rucksack mitnehmen. Es gibt extra Lauf-Rucksäcke, die man kaum auf dem Rücken spürt. Dort ist dann Platz für eine z. B. Trinkblase, Riegel und Jacke.
  • Zur Orientierung läuft man bei neuen Wegen fast immer mit einem GPS-Gerät. Wenn man keines hat, sollte man sich die Gegend zumindest mal auf einer Karte angesehen haben, so ist die Gefahr des Verlaufens geringer.
  • Und ganz wichtig: genieße die Momente auf den Trails in vollen Zügen, bleib auch mal stehen und schau Dir die Umgebung an.

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