Hersteller: Puma (www.puma.de)Puma Faas 500 TR
Modell:
FAAS 500 TR
Sprengung:
4 mm
Gewicht:
357 g (EU 42)
Damengröße:
EU 35,5 – 42,5
Herrengröße:
EU 39 – 48,5
Testdauer:
2 Wochen (ca. 30 km)
Tester:
Luc Lamborelle

Produktbeschreibung:
Du möchtest einen Schuh, der leicht ist und ausgezeichnet passt. Wir schieben noch eine tolle Bodenhaftung und ein sanftes Laufgefühl nach und verpacken alles mit reichlich technischen Finessen – und stellen dir den FAAS 500 TR vor. Mit einem Höhenunterschied zwischen Ferse und Zehen von 4 mm lässt der Schuh Läufer mehr mit dem Mittelfuß aufsetzen, was für Trailläufe besonders wichtig ist.

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Erster Eindruck und Verarbeitung:
Der Puma FAAS 500 TR sieht zwar auf den ersten Blick aus wie ein Freizeitschuh, dennoch will er auf Trails gelaufen werden. Beim ersten anprobieren fühlen sich die Schuhe sehr steif an, was auch durch mehrmaliges Tragen nicht bedeutend besser wird. Die Verarbeitung ist dagegen hochwertig und nach mehrmaligem Einsatz sind auch keine Mängel festzustellen.

Passform und Schnürung:
Die Größe entspricht der normalen Schuhgröße und ist auch eher weit geschnitten, sodass Leute mit breiten Füßen Platz haben. Die Schnürung ist klassisch und fällt etwas kurz aus. Ohne einen doppelten Knoten, was mit zu kurzen Schnürsenkeln schwierig ist, neigt der Schuh dazu aufzugehen.

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Laufeigenschaften:

Obwohl der FAAS 500 mit seinen 4mm Sprengung in Richtung eines minimalistischen Schuhs tendiert und darauf abzielt mit dem Mittelfuß aufzusetzen, steht der Fuß hoch über dem Boden. In Verbindung mit der Anfangs angedeuteten Steifigkeit und durch die weichere Dämpfung wirkt der Schuh vor allem bei schnelleren Passagen indirekt. Hierzu kommt noch das Gewicht von 357g (Gr. 42) was nicht gerade zu einem leichtfüßigen Laufgefühl führt.

Dämpfung und Protektion:
Der Schuh biete ausreichend Schutz, vor allem im Zehenbereich. Auch spitze Steine drücken nicht durch die Sohle durch. Die Dämpfung ist zu weich.

Grip und Stabilität:
Überraschend ist jedoch wie der Schuh sich festkrallen kann. Der Grip des multidirektionalen Profils war auf allen unterschiedlichen Untergründen, wie beispielsweise Waldboden, leichter Matsch, Asphalt, usw., mehr als ausreichend. Sogar auf schrägen Steinplatten bot der Schuh einen guten Halt. Dennoch reicht es nicht für ein begeisterndes und dynamisches Laufgefühl.

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Fazit:
Der Schuh fühlt sich an wie ein hochgelegter Geländewagen mit Rennreifen auf einer Rennstrecke. Irgendwie passt der Grip nicht zum Rest. Mit einem niedrigeren Aufbau und weniger Gewicht wäre der Schuh gar nicht mal so schlecht.

2017-03-24T07:30:33+00:0013.05.2014|

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