Testbericht: Osprey Duro Solo Belt

Der Osprey Duro Belt ist ein gut durchdachter Laufgürtel für kürzere Strecken oder den Sommer, wenn man weniger Gepäck dabei hat. Lena empfiehlt ihn vor allem für kleine Wanderungen oder zum Walken. Beim Laufen überzeugte er sie auch, lediglich beim Downhill wackelte er etwas.

Osprey Duro Solo BeltTestbericht: Osprey Duro Solo Belt

Hersteller: Osprey
Modell:  Duro Solo Belt
Gewicht: 150 g
Volumen: Rucksackvolumen
UVP: 45,00 €
Testdauer: 6 Wochen
Tester: Lena

Kurze Beschreibung
Der Osprey Duro Solo Belt ist eine Hüfttasche zum Laufen, die mit einer Trinkflasche und mit zwei kleinen Taschen ausgestattet ist, um auf kürzeren Runden doch nicht auf wichtige Utensilien und Getränk verzichten zu müssen.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Auffallend gut ist, wie bei Osprey gewohnt, die Verarbeitung. Nähte sind sauber verarbeitet und auch das Material wirkt funktional. Die im Lieferumfang enthaltene Flasche (570 ml) ist BPA-frei und sieht auf den ersten Blick dicht aus.

Passform und Tragekomfort
Den Laufgürtel gibt es in Einheitsgröße unisex. Zu regulieren ist lediglich die Weite über einen Klipp an der Seite. Dies funktioniert sehr gut und macht den Duro Belt für Läufer jeder Größe passend. Der “Gurt” ist breit (ca. 3 cm) und elastisch. Lena fand im Test, dass er gut sitzt und nicht einschneidet. Die Tasche an sich ist mit einem Mesh-Material unterlegt, damit das Ganze etwas luftiger ist.

Osprey Duro Solo BeltTaschenkonzept und Details
Es gibt ein Fach für die Trinkflasche, die auch gleich mit dabei ist. Diese passt perfekt hinein und fasst gut einen halben Liter Getränk. Dazu gibt es ein Fach mit durchsichtiger Folie, das für das Handy gedacht ist. Das hat den Vorteil, dass man auf das Display schauen kann, ohne es zwischendurch herauszuholen. Ein weiteres Fach gibt es, das aus elastischem Material gearbeitet ist. Es ist groß genug, um mehrere Riegel, Autoschlüssel, Taschentücher und andere kleine Utensilien unterzubringen. Der Reißverschluss ist mit einer Notfallpfeife ausgestattet.

Auf dem Trampelpfad
Unserer Testerin gefiel die Tasche beim Laufen eigentlich gut. Man erreicht die Fächer alle, ohne den Gurt abzunehmen. Er wackelte nicht übermäßig. Beim Bergablaufen empfand ihn Lena aber als nicht so gut sitzend wie die gängigen Rucksäcke auf dem Markt, da sich vor allem die Flasche (hält zuverlässig dicht!) in vollem Zustand etwas bewegt. Der Hüftgurt muss nicht nachgestellt werden und verrutscht auch nicht beim Laufen. Lena nutzte ihn vor allem zu kleinen Wandertouren – hierfür ist er ihrer Meinung nach ideal. Zum Laufen im bergigen Gelände bevorzugt sie jedoch weiterhin Rucksäcke.

Fazit
Der Osprey Duro Belt ist ein gut durchdachter Laufgürtel für kürzere Strecken oder den Sommer, wenn man weniger Gepäck dabei hat. Lena empfiehlt ihn vor allem für kleine Wanderungen oder zum Walken. Beim Laufen überzeugte er sie auch, lediglich beim Downhill wackelte er etwas.

2017-11-29T15:49:05+00:00