Der Mavic XA Pro-Helm ist ein robuster, den Kopf groß abdeckender, aber dennoch luftiger MTB-Helm, der einen hohen Sicherheitsstandard bei geringem Gewicht aufweist und dennoch schnittig aussieht. Der Preis war Klaus ein bisschen zu hoch gegriffen.

Testbericht: Mavic XA Pro Helm

Hersteller: MavicMavic XA Pro Helm
Modell: XA Pro-Helm
Gewicht: ca. 280 g
Größen: 54 – 59 cm | 57-61 cm
UVP: 149,95 €
Testdauer: 8 Wochen
Tester:  Klaus

Kurze Beschreibung
Der Mavic XA Pro-Helm, Testsieger der Mountainbike 04/2018, ist ein Allround Mountainbike-Trailhelm mit hohem Sicherheitsfaktor, der große Kopfabdeckung mit idealem Belüftungssystem verbindet. Das am Hinterkopf weit heruntergezogene Nackenteil sorgt für eine hervorragende Schutzfunktion, ohne zu sehr die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Das Modell wird in den Farben Bluestone, White-black und Black-smoke angeboten.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Der in zwei Größen erhältliche MTB-Helm wird in eher dezenteren Farbtönen ausgeliefert und folgt somit nicht dem allgemeinen Trend des immer bunter und schriller. Die breite und im Nacken tiefe Form des Helms lässt schon lustige Vergleiche zu Speedy Gonzales zu, was ja nicht unbedingt schlecht ist und vor allem dem Kopfschutz dient. Die Verarbeitung ist sehr geradlinig, stabil und robust. Es gibt die üblichen Polster, die innen per Klett anzubringen sind und die man zum Waschen herausnehmen kann. Für die richtige Klimatisierung sorgen große Belüftungslöcher. Die, die im Stirnbereich liegen, sind zusätzlich mit einem kleinen Netz hinterlegt, damit keine Insekten oder ähnliches während der Fahrt in den Helm gelangen können. Zusätzlich gibt es zwei Ventilationskanäle (Clima Flow), die für “gute Luft” im Helm sorgen sollen. Diese sind aber von außen kaum erkennbar. Der Kinnriemen wirkt allerdings etwas billig und auch die ersten Zugversuche versprachen eine etwas umständliche Handhabe.

Passform und Tragekomfort
Klaus hat einen Kopfumfang von 58 cm und liegt damit wunderbar innerhalb der idealen Kopfpassform des größeren L-Helmes. Dieser passte erst nach einigen Anpassungsversuchen (Kinnriemen), die Feinjustierung erfolgte dann mittels Ergo Hold System (kleines Rädchen am Hinterkopf). Ein einfaches Drehen am griffigen und ergonomisch geformten Drehrad erlaubt eine Weitenverstellung von bis zu 6 cm. Alles in allem sitzt der Helm aber aufgrund seines sehr geringen Gewichts angenehm auf dem Kopf und er drückt nicht. Der Kinnriemen ist mit einem besonderen (dem Monomatic) Komfortverschluss ausgestattet, der ein leichtes Öffnen und Schließen aber erst nach einiger Übung ermöglichte sowie mehrere Stufen zulässt. Den Kinnriemen aber unter laufender Fahrt einhändig fester zu ziehen, gelang Klaus nicht sonderlich gut.

Mavic XA Pro Helm Mavic XA Pro Helm

Auf dem Trampelpfad
Klaus testete den Helm auf allen Trail- und Straßenlagen und ließ ihn auch öfters wuchtig auf den Boden fallen. Der lange Nackenschutz ist gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn man einen vollgepackten Transalpine Rucksack trägt. Hier bedarf es stetiger Anpassung, damit der Helm nicht mit dem Rucksack kollidiert, was mitunter sehr nervig sein kann. Auch musste Klaus den Helm immer wieder anpassen, was mit dem Hinterkopfrädchen spielend leicht, mit dem Kinnriemen aber schon schwer war. Die Form- und Anpassungsfähigkeit des Helms lässt aber das Tragen von Mützen und Kappen mühelos zu. Die Lüftung war trotz der umfangreichen Kopfabdeckung hervorragend. Hatte Klaus einmal die richtige Passform gefunden, war der Sitz auch in ruppigem Gelände wunderbar fest und reibungslos.

Fazit
Der Mavic XA Pro-Helm ist ein robuster, den Kopf groß abdeckender, aber dennoch luftiger MTB-Helm, der einen hohen Sicherheitsstandard bei geringem Gewicht aufweist und dennoch schnittig aussieht. Der Preis war Klaus ein bisschen zu hoch gegriffen.

2018-05-21T19:31:54+00:0021.05.2018|

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