Camelbak Ultra 10

Testbericht: Camelbak Ultra 10

Hersteller: Camelbak
Modell:  Ultra 10
Gewicht: keine Angabe
Volumen: 10-Liter-/2-Liter-Trinkblase
UVP: 139,90 €
Testdauer: 5 Wochen
Tester: Lena

Erster Eindruck und Verarbeitung
Der Rucksack macht auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Das Material ist fest, die Nähte sind gut verarbeitet und es stehen nirgends Fäden weg. Unserer Testerin stachen sofort die vielen verschiedenen Taschen ins Auge, hier hat sich der Hersteller scheinbar Gedanken gemacht. Ein Leichtgewicht ist er nicht.

Passform und Tragekomfort
Der Rucksack lässt sich durch verschiedene Gurte (Bauch- und Brust) und Riemen (Trägerlänge) gut individuell an den Körper anpassen. So sitzt er top und man merkt ihn fast nicht mehr. Die Träger sind angenehm breit und drücken nicht. Für sehr schmale Damen könnte er eventuell etwas breit im Schulterbereich sein, Lena gefiel die Passform im Test aber auf Anhieb und auch nach mehrmaligen Testrunden bestätigte sich dieser erste Eindruck.

Camelbak Ultra 10 Camelbak Ultra 10 Camelbak Ultra 10

Taschenkonzept und Details
Es gibt beim Camelbak Ultra 10 zwei große Hauptfächer – eins für die Trinkblase und eins darüber, das innen nochmals mit einem Reißverschluss unterteilt ist. Letzteres bietet genug Stauraum, um Jacke, Mütze, Buff, Handschuhe, Erste-Hilfe-Set und großzügig Proviant unterzubringen. Außen findet sich noch eine halb-offene, größere Tasche, deren Inhalt mit Gummizug fixierbar ist. Auch hier ist nochmals viel Platz für beispielsweise Stöcke, Wanderkarte oder ähnliches. Gleich daneben gibt es pro Seite noch zwei Netztaschen, die Getränkeflaschen bis zu einem Liter fassen. An den Trägern findet man jeweils noch zwei Taschen, eine davon ist mit einem Reißverschluss verschließbar und bietet einem Smartphone gut Platz. Nach Meinung unserer Testerin lässt der Ultra 10 keine Wünsche offen, wenn es um Camelbak Ultra 10Stauraum geht und trotzdem wirkt er ihrer Meinung nach nicht “riesig”. Das Taschenkonzept ist gut durchdacht und es gefiel Lena im Test super.

Auf dem Trampelpfad
Der Rucksack sitzt gut beim Laufen und er wackelt nicht störend herum. Auch bei flotten Downhills merkt man ihn kaum. Die Taschen sind so platziert, dass man auch die seitlichen Netzfächer erreichen kann. Da auch die Taschen an den Trägern für Riegel, Gels oder anderen Proviant ausreichend Platz bieten, muss man den Rucksack eigentlich so gut wie nicht abnehmen. Lena hatte ihn auf Touren von 3 bis 6 Stunden Dauer dabei und war absolut begeistert.

Fazit
Für Ultras, bei denen Pflichtausrüstung gefordert ist, oder bei längeren Trainingsrunden, bei denen man auch mal mehr als nur eine dünne Jacke dabei hat, ist der Camelbak Ultra 10 einfach perfekt. Laut Lenas Meinung hat der Rucksack das Potential: “Lieblingsteil”.

2017-03-24T07:28:18+00:0001.04.2016|

One Comment

  1. Dirk Kraus 07/04/2016 at 10:58 - Reply

    Den Rucksack kann ich nur wärmsten empfehlen. Er ist bei mir in der Kategorie liebstes Laufutensil an erster Stelle gerückt. Ich habe ihn 6 Wochen im Berchtesgaden beim Laufen getragen und er sitzt wie eine zweite Haut. Ich hatte in den Wochen oft Sachen dabei die manchmal überflüssig waren den er kann genügend Stauraum und Taschen. Ich habe mit dem Camelback Marathoner angefangen der auch ideal ist, habe aber gemerkt das er für mich auf langen Strecken zu klein ist. Ein absolut Geiler Rucksack. 😁

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