Testbericht: Salomon S-LAB Insulated Hydro Belt

Der Trinkgürtel ist ein super Alternative zum Rucksack, wenn man unseren “Umbautipp” beachtet. Er sitzt super, wackelt fast nicht und man kann 1,5 l Flüssigkeit transportieren. Wir finden, Salomon sollte diesen Gürtel leicht modifizieren und von der Rubrik Langlauf in die Rubrik Laufen stecken.

Testbericht: Salomon S-LAB Insulated Hydro Belt

Hersteller: SalomonSalomon S-LAB Insulated Hydro Belt
Modell: S-Lab Insulated Hydro Belt Set
Gewicht: 310g
Volumen: 2 l
UVP: 84,95 €
Testdauer: 5 Wochen (ca. 100km)
Tester: Björn

Kurze Beschreibung
Ok, diesen Trinkgürtel findet man bei Salomon in der Rubrik “Langlauf”. Aber dieser leichte, nah am Körper liegende Trinkgürtel ist auch ideal für Trailläufer. Er vermeidet das Einfrieren der Trinkflüssigkeit beim Laufen bis – 20 °C und sorgt für das störungsfreie Tragen von Utensilien.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Salomon-typisch ist der Trinkgürtel sehr gut verarbeitet und auch die Materialien fühlen sich hochwertig an. Die Trinkblase stammt  von Hydrapack, bekannt auch von den Trinkblasen aus Rucksäcken, und kann somit auch dort verwendet werden.

Passform und Tragekomfort
Wie oben kurz erklärt, ist der Trinkgürtel für Langläufer gedacht. Die Idee ist es, den Trinkschlauch um die Hüfte herum nach vorne zu führen, um ihn dann mittels Clip an der Jacke oder dem Shirt in Höhe der Brust zu fixieren. Da man beim Langlaufen keine hüpfenden Bewegungen macht, sollte dies auch gut funktionieren. Beim Trampelpfadlaufen funktioniert das aber nicht. Daher haben wir den Schlauch komplett um die Hüfte verlegt und das Ende in einer der beiden elastischen Fronttaschen gesteckt. So hält der Schlauch auf den wildesten Trails perfekt und nix wackelt. Einziger kleiner Nachteil, das Trinken geht nicht ganz so einfach wie mit einem Rucksack. Man muss sich leicht nach unten bücken und sollte am besten kurz anhalten. Wir fanden den Gurt dennoch sensationell, da man mit ihm 1,5 l Flüssigkeit dabei hat, ohne gleich einen ganzen Rucksack mitschleppen zu müssen.

Salomon S-LAB Insulated Hydro Belt Salomon S-LAB Insulated Hydro Belt

Taschenkonzept und Details
Der Gurt besitzt ein großes Hauptfach, das nochmal unterteilt ist. Ein Fach davon  ist für die Trinkblase (im Lieferumfang enthalten) und das andere für Jacke, Handy, etc. Zusätzlich gibt es dort noch ein kleines Reißverschlussfach für Schlüssel, Bargeld etc. Durch das elastische Power Mesch lässt sich schon einiges in dem Gurt verstauen. Im Test war die Maximalbeladung: 1l Wasser, Lightwight Windjacke, zwei Riegel, Handy und Handschuhe.

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Auf dem Trampelpfad
Durch den Sensifit Hüftgurt passt er sich, dank des elastischen Gewebes, der Körperform an. Durch die Klettverschlüsse kann man den Gurt für “fast” jeden Hüftumfang einstellen, was ihn so sehr universell macht. Hat man für sich die perfekte Einstellung gefunden, macht der Gurt einfach alles auf dem Trampelpfad mit. Unser Tipp: Lieber etwas enger stellen, gerade wenn man mehr dabei hat. Wir waren sehr überrascht, wie wenig der Gurt wackelt, und haben ihn  nach ein per Minuten schon gar nicht mehr wahrgenommen.

Fazit
Der Trinkgürtel ist ein super Alternative zum Rucksack, wenn man unseren “Umbautipp” beachtet. Er sitzt super, wackelt fast nicht und man kann 1,5 l Flüssigkeit transportieren. Wir finden, Salomon sollte diesen Gürtel leicht modifizieren und von der Rubrik Langlauf in die Rubrik Laufen stecken.

2017-03-24T07:29:40+00:00