Der Osprey Kitsuma 7 w ist ein Rucksack mit viel Platz im Innern. Er fasst eine 2,5-l-Trinkblase, die super Platz findet, ohne den weiteren Stauraum einzuschränken.Leider fehlen auf der Vorderseite der Schulterträgern Taschen, um auch während des Laufens an kleine Utensilien oder das Handy zu kommen. Auch der Tragekomfort könnte evtl. noch weiterentwickelt werden.

Testbericht: Osprey Kitsuma 7 w

Hersteller: Osprey
Modell:  Kitsuma 7 w
Gewicht: 360 g
Volumen: 7 l
Größen: Einheitsgröße
UVP: 80 €
Testdauer: 4 Wochen
Tester: Iris

Gut gemacht:

  • Taschen im Innenraum 
  • Trinkblase

Geht besser:

  • Keine Taschen vorne im Zugriffsbereich
  • Halterung des Trinkschlauchs
  • Tragekomfort beim dynamischen Laufen
Osprey Kitsuma 7 w

Kurze Beschreibung
Wenn es darum geht, bei sportlichen Herausforderungen ausreichend zu trinken: Der Osprey Kitsuma 7 Trinkrucksack mit integrierter 2,5-l-Trinkblase versorgt dich mit Flüssigkeit und fällt dabei kaum ins Gewicht. Zusätzlich bietet der Rucksack viel Platz, um genügend Ausrüstung mit auf Tour zu haben.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Der Osprey Kitsuma ist leicht und wirkt vom Material her sehr strapazierfähig. Der Stoff ist fest und die Verarbeitung ist präzise und sauber. Die Träger sind eher schmal und aus luftdurchlässigem Stoff. Es gibt einen Brustgurt und einen Hüftgurt zum Befestigen. Das Taschenkonzept ist mit einem Reißverschluss versehen und oben noch mit einem Klettverschluss. Der Rucksack ist relativ schmal geschnitten, am Rückenteil sind Lüftungskanäle angebracht.  Die Trinkblase ist in einem extra fach verstaut, das oben mit Klippverschlüssen gesichert ist. Außerdem sind reflektierende Applikationen angebracht und der Verschluss des Brustgurtes ist magnetisch.

Passform und Tragekomfort
Der Kitsuma ist ein Damenmodell in Einheitsgröße, er ist schmal geschnitten und der Rückenteil ist ergonomisch. Die Schulterträger sind verstellbar sowie auch der Brust- und Hüftgurt. Die Schulterträger sind sehr schmal und die Rückenpartie ist recht lang geschnitten. Bei Iris mit einer Körpergröße von 1,59 cm steht der Rucksack auf dem Steißbein auf, auch wenn man die Träger recht eng zieht. Trotz den beiden Befestigungsmöglichkeiten an Brust und Hüfte ist der Sitz nicht fest genug und es wackelt schon etwas beim Laufen, besonders im Downhill könnte der Tragekomfort wesentlich besser sein. Ansonsten ist der Rucksack bequem, d.h. es scheuert und reibt nichts.

Taschenkonzept und Details
Der Rucksack hat ein Hauptfach mit Reißverschluss, in dessen Inneren befinden sich 2 Meshfächer zur sicheren Befestigung von z.B. Brille oder Handy. Außen am Hauptfach befinden sich je seitlich auch noch 2 größere Stretch-Meshfächer. Die Trinkblase hat ein extra fach direkt hinter dem Rückenteil mit Sicherung durch 2 Kunstoffschnallen. Im oberen Teil des Trinkblasenfaches gibt es noch eine kleine Reißverschluss-Tasche für den sicheren Transport von Wertsachen etc. Der Stauraum der Taschen ist groß genug, um auch bei voll gefüllter Trinkblase von 2,5 l ein komplettes Pflichtgepäck für einen Ultra und sogar noch ein paar Teile mehr unterzubringen. Auf der Rückseite befindet sich auch noch eine Halterung zur Befestigung eines LED-Lichtes. Die Hydraulics LT Trinkblase fasst 2,5 L ist einfach von oben zu befüllen, dies geht auch problemlos, wenn sie sich im Rucksack befindet, z.B. bei Wettkämpfen. Das Material ist BPA- und PVC-frei, absolut dicht und hält + 60 Grad aus. Der Trinkschlauch hat vorne am Beißventil einen Magnet zur Befestigung am Brustgurt und kann auf- und zugedreht werden.

Auf dem Trampelpfad
Der Osprey Kitsuma 7 ist von der Größe her auch für Ultra Läufe geeignet, es passt unheimlich viel rein. Iris hat die Passform leider nicht überzeugt, die Schulterträger sind recht schmal und der Rucksack wackelt ziemlich, besonders bei technischen und schnelleren Downhills hat er ein enormes Eigenleben, das auf Dauer ziemlich störend wirkt. Es nützt leider auch nichts, wenn man die Riemen recht fest macht. Die Taschen am Rücken sind gut gemacht, alles ist sicher verstaut und auch die Trinkblase ist zu loben, die ist sehr praktisch und absolut Dicht. Zum Reinigen eignet sich ein kleines weiches Bürstchen, damit man bis nach unten in die Blase kommt. Der Magnetverschluss am Brustgurt für das Beißventil ist gut gemacht, lediglich im schnellen Downhill konnte der Magnet das Ventil nicht immer halten und man musste den Schlauch wieder einfangen und auf das Magnet legen.

Fazit
Der Osprey Kitsuma 7 w ist ein Rucksack mit viel Platz im Innern. Er fasst eine 2,5-l-Trinkblase, die super Platz findet, ohne den weiteren Stauraum einzuschränken. Leider fehlen auf der Vorderseite der Schulterträger Taschen, um auch während des Laufens an kleine Utensilien oder das Handy zu kommen. Auch der Tragekomfort könnte evtl. noch weiterentwickelt werden.

Über die Testerin:

Ich bin am liebsten aktiv draußen in der Natur, vor allem in den Bergen. Trailrunning ist meine große Leidenschaft, hier bin ich meistens mit meinem besten Trailbuddy Lena unterwegs. Wichtig hier auch immer 4-Beinige Traildog Begleitung zu haben. Ich bin ein Tiernarr, an erster Stelle stehen Hunde die mein Leben seit ich 15 Jahre alt bin immer begleiten. Meistens waren immer 2 Schäferhunde an meiner Seite ….(weiterlesen)

2018-11-19T11:46:11+00:0018.11.2018|

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