Bericht: Innsbruck Alpine Trailrun Festival 2018

IATF oder Innsbruck Alpine Trailrun FestivalIATF oder Innsbruck Alpine Trailrun FestivalDer IATF oder Innsbruck Alpine Trailrun Festival hat von der Organisation viel Gutes, wie auch die grandiose Landschaft sowie die Ausblicke. Er spricht aber nach Meinung unserer beiden Läufer eher die schnellen von der Straße kommenden Läufer an, die nicht zwingend Wert auf einen hohen Trailanteil legen. Oder eben Einsteiger, die sich im Bereich Trailrunning über die Unterdistanzen bis hin zum handfesten Ultra probieren wollen.

IATF oder Innsbruck Alpine Trailrun Festival

Unsere Teammitglieder Steffi und Sebastian waren das erste Mal bei diesem Event. Innsbruck ist als solches schon von der Lage her eine Reise wert. Die Altstadt mit Inn ist wunderschön und über die Lage, direkt an der Nordkette, gibt es keine zwei Meinungen aus Sicht eines Trailrunners und Bergverrückten.
Eingeläutet wird das mehrtägige Laufevent, welches von Inov-8 gesponsert und von der Laufwerkstatt veranstaltet wird, am Donnerstagabend mit einem neu angebotenen Nighttrail über 7 km mit 400 Hm. Ab dem frühen Freitagnachmittag war am Vorplatz des Landestheaters die Expo mit allen üblichen Stationen aufgebaut. Samstagmorgen um 5:00 Uhr wurden dann die 85k-Läufer auf eine leicht veränderte Strecke geschickt, geschuldet dem immer noch reichlich vorzufindenden Schnee in den umliegenden Bergen. Wenig später starteten die Läufer der 65- und 25-km-Distanz. Unter ihnen auch Sebastian, der die 25 km unter die Füße nahm. Am späteren Ziel der 25-km-Distanz, dem Natterer See, war gleichzeitig Start für die 42-km-Läufer. Als letzter Lauf startete der 15k Rookie Trailrun von Hall nach Innsbruck, welchen Steffi absolvieren sollte.

Zu den Rennen
Wie oben schon erwähnt, ist Steffi über die 15 km gestartet, eigentlich wurden es dann fast 17 km und gut 400 Hm mit Start in Hall und Ziel in Innsbruck. In Hall ging es zuerst durch kleine winklige Gassen hinaus aus der wunderschönen Altstadt. Über Feldwege und einige Waldpassagen ging es dann stetig ansteigend hinüber bis Oberhalb von Innsbruck. Nahe der Hungerburg ging es in den finalen Downhill mit einigen schönen Trailpassagen direkt zum Inn, um nach dessen Überquerung auf einer schönen alten Holzbrücke und nach Passage des Stadtparks das Ziel am Landestheater zu erreichen.
Der 25-km-Trail soll Erzählungen zufolge der traillastigste Lauf der ganzen Veranstaltung sein, wovon sich Sebastian selbst überzeugen wollte.
Der Start erfolgte hier am Landestheater und führte zuerst ein wenig durch die Altstadt und später hinaus über die oben schon beschriebene Holzbrücke hinauf zur Nordkettenbergbahn, vorbei am Alpenzoo. Das stetige Bergan wechselte nun mit einigen sehr schönen Trails immer wieder in “auf und nieder” bis man unten bei Völs den Inn überquert und auf der anderen Talseite durch schöne Täler sich hinauf zum Natterer See arbeitet. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und hatte viel Forstwege, Waldwege, aber auch Trails und Teer zu bieten. Sebastian war es eindeutig zu wenig Trail, aber landschaftlich ganz sicher ein sehr schöner Lauf.
Gemeinsam hatten beide Läufe, dass die Verpflegungsstellen gut ausgestattet waren. Es gab reichlich Leckereien, Steffi und Sebastian haben sie aber erst im jeweiligen Ziel in Anspruch genommen. Die Beschilderung war gut, wenn auch an einigen Stellen recht reichlich und dafür an manchen Kreuzungen erst auf den zweiten Blick ersichtlich.
Die Stimmung war die ganze Zeit über sehr gut und im Ziel wurde durch Moderatoren ordentlich angeheizt.

Fazit
Der IATF oder Innsbruck Alpine Trailrun Festival hat von der Organisation viel Gutes, wie auch die grandiose Landschaft sowie die Ausblicke. Er spricht aber nach Meinung unserer beiden Läufer eher die schnellen von der Straße kommenden Läufer an, die nicht zwingend Wert auf einen hohen Trailanteil legen. Oder eben Einsteiger, die sich im Bereich Trailrunning über die Unterdistanzen bis hin zum handfesten Ultra probieren wollen.

 

2018-05-02T18:30:30+00:00