VorschauSALOMON O.U.T Festival Stuttgart am 30. März 2016
von Lisa Mehl / Fotos: Salomon

In den Wagenhallen war kaum mehr ein freier Sitzplatz zu finden und dabei hätten sich gerne noch mehr Trailläufer aus der ganzen Republik auf den Weg zum Salomon O.U.T. Festival nach Stuttgart gemacht, hätte die Veranstaltung am Wochenende stattgefunden.

Der erste Film, der gezeigt wurde, war “Paradise Lost” von Anna Frost. Die Ultraläuferin ließ sich von Filmemacher Dean Leslie auf ihrer Reise nach Papua Neu Guinea begleiten. Dort hat sie einen Teil ihrer Kindheit verbracht.

Ein bewegender Film über eine Ausnahmeläuferin, die sich nach mehreren Rückschlägen auf eine Reise in die Vergangenheit wagt und dabei ihre Emotionen mit den Zuschauen teilt. Trampelpfadläufer Klaus von Brocke hatte die Gelegenheit, im Vorfeld der Veranstaltung mit Frosty zu sprechen.

Das Interview gibt’s HIER zu lesen :

Nach dem Film und dem Auftritt des deutschen Salomon Freeski Teams Jochen Reiser, Florian Hinterlang und Sebastian Scheck folgte Philipp Reiters “A Run around my Life”.

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Philipp wurde, wie die anderen auch, von Moderator Peter Schlickenrieder zur Entstehung des Projekts befragt. Der Bergläufer erklärte, wie aus einer fehlgeschlagenen Großglocknerbesteigung eine ungewollte “Großglocknerumrahmung” wurde. Diese Wortschöpfung wurde nach der Tour in eine Internetsuchmaschine eingegeben und dies erbrachte tatsächlich eine 7-tägige Wanderroute. Daraus entstand die Idee, diese Strecke innerhalb eines Tages mit seinen “Spezl” zu laufen.

Der Höhepunkt des Abends bestand aus dem Film “Langtang” von Kilian Jornet, dem Alpinisten Jordi Tosas und Filmer Sebastien Montaz.

02Langtang ist der dritte Film aus Kilians Projekt “Summits of my Life”. Aus dem ursprünglichen Plan, den Mount Everest in Rekordzeit zu erklimmen, wurde eine Hilfsaktion. Kurz vor der Abreise des Summits of my Life Teams wurde Nepal von heftigen Erdbeben heimgesucht. Die drei Männer sagten die Reise nicht ab, sondern machten sich auf den Weg in das Dorf Langtang, um den Menschen im Erdbebengebiet und den Freunden Tosas zu helfen. Daraus entstanden authentische Mitschnitte über menschliche Verbundenheit und unserer Machtlosigkeit gegenüber den Naturgewalten.

Das Interview mit Kilian findet ihr HIER.

An einem Stand im Foyer gab es während der Veranstaltung Shirts, Postkarten etc zu kaufen. Die Einnahmen fließen allesamt in das Hilfsprojekt.

Der Abend in den Wagenhallen war der Auftakt zu einer abwechslungsreichen Veranstaltungsreihe! Den ganzen April über bietet SALOMON mit SportScheck und weiteren Partnern Community Runs, Workshops, Lesungen oder einen Outdoor Day in den Allgäuer Alpen an.

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